Quick-Tipp am Beispiel Rory McIlroy
Golftraining: Schwungumstellung – alte Muster löschen
Quick-Tipp Rory McIlroy: Alte Muster löschen. Der entscheidende Punkt, um seinen Schwung erfolgreich zu ändern, ist es, seine vertrauten Bewegungsmuster hinter sich zu lassen.
Jeder Golfer, der schon einmal seinen Schwung verändert hat, kennt das Gefühl: Der Weg zu einer neuen Bewegung kann zunächst frustrierend sein.
In der Anfangsphase wirkt selbst ein sauberer Ballkontakt oft alles andere als selbstverständlich.
Bleiben die ersten Erfolge aus, greift das Gehirn instinktiv auf die vertrauten Bewegungsmuster zurück – schließlich soll der Ball irgendwie wieder ins Spiel kommen.
Genau darin liegt jedoch die größte Herausforderung jeder erfolgreichen Schwungumstellung. Rory McIlroy hat hierfür einen ganz eigenen – eher ungewöhnlichen – Ansatz.
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1. Fokus auf den neuen Bewegungsablauf
Rory trainiert in einem Indoor-Studio und verzichtet bewusst darauf, den Ballflug zu verfolgen.
Anstatt sich vom Ergebnis jedes Schlags beeinflussen zu lassen, richtet er seinen Fokus ausschließlich auf den neuen Bewegungsablauf.
Nur so kann er seinen Schwung nachhaltig in die gewünschte Richtung entwickeln.
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2. Erst dann raus auf den Platz
Zuerst müssen der „neue Schwung“ vollständig verinnerlicht und die alten Bewegungsmuster konsequent abgelegt werden.

Erst dann geht McIlroy raus auf die Driving Range oder den Platz und beginnt dort, gezielt Schläge zu spielen.
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3. Vor allem für Eigenumstellung geeignet
Wer eigenständig an einer Schwungumstellung arbeitet, kann von dieser Methode erheblich profitieren.
Indem bewusst auf jede Form von Feedback – insbesondere den Ballflug – verzichtet wird, kann sich das Gehirn ganz auf die neuen Bewegungsabläufe und die richtigen Schwungpositionen konzentrieren.
Dadurch fällt es leichter, die Veränderung zu akzeptieren und dauerhaft zu verankern.
Kehren Sie anschließend wieder auf den Platz zurück, fühlt sich die neue Bewegung bereits deutlich natürlicher an – und die Gefahr, in alte, unerwünschte Gewohnheiten zurückzufallen, sinkt deutlich – und nicht zuletzt – spürbar.
Rory McIlroy: 45 Toursiege, darunter 6 Majors (u. a. Masters Champion 2026), Stand: Juli 2026


