2. Runde des Amundi German Masters 2026
Amundi German Masters 2026: Henseleit übernimmt die Führung
Esther Henseleit übernimmt vor dem Wochenende beim Amundi German Masters 2026 die Führung. Fünf weitere Deutsche sind in Schlagdistanz…
Pole-Position für die Top-Favoritin: Esther Henseleit (Foto: Amundi German Masters) spielt sich an Tag zwei des Amundi German Masters 2026 mit einer 71 zur Führung vor dem Wochenende.
Bei viel Sonne und heftigerem Wind als noch am Donnerstag erfüllte die Olympia-Zweite von Paris 2024 die hohen Erwartungen der heimischen Fans – und nährt die Hoffnungen auf den zweiten Heimsieg beim einzigen Event der Ladies European Tour (LET) in Deutschland.
Für Begeisterung auf den Naturtribünen des Nord Course der Green Eagle Golf Courses sorgten neben Henseleit (neun unter Par) bislang auch die deutschen Kolleginnen.
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Alexandra Försterling, Chiara Noja und Leonie Harm, haben bei insgesamt sechs unter Par ebenfalls gute Aussichten, ins Wochenende gehen.
Das Trio teilt sich den dritten Platz mit Dorthea Forbrigd aus Norwegen. Einen Schlag dahinter folgt unter anderem Helen Briem bei fünf unter Par auf dem geteilten siebten Rang.
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Tschechin stört die deutsche Führung
Auf Position zwei platziert sich Sara Kouskova. Die Tschechin glänzte am Freitag mit einer sehr starken 66, mit der sie die Konkurrenz an diesem Tag um mindestens drei Schläge distanzierte.
Ich wünschte, jeder Tag könnte so ruhig sein wie heute – ich habe es da draußen wirklich genossen“, sagte die 26-Jährige, Mitglied des Amundi European Teams, nach ihrer Runde am Vormittag.
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„Meine Schläge waren wieder sehr präzise, was auf einem Platz mit so komplizierten Grüns extrem wichtig ist. Und dann sind auch noch ein paar Putts reingegangen. Insgesamt war es also eine wirklich gute Runde.“
Henseleit im Interview: „Wirklich gut gespielt“
Für Henseleit, der an Tag eins ebenfalls eine 66er Runde gelungen war, sollte es für Kouskova trotz des starken Ergebnisses dennoch nicht reichen.
Henseleit brachte bei herausfordernden Bedingungen eine 71 ins Clubhaus und schaffte somit eine gute Ausgangsposition für ihr großes Ziel: den dritten LET-Sieg ihrer Karriere, den ersten in Deutschland.
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„Heute war es ein bisschen ein Auf und Ab. Ich habe wahrscheinlich ein paar Schläge liegen lassen, aber insgesamt habe ich wirklich gut gespielt. Aufgrund des Windes war es definitiv schwieriger als gestern, daher bin ich mit der Runde sehr zufrieden.“
Henseleit war mit hohen Ansprüchen ins einzige Heimturnier gestartet. Die 27-Jährige, die für den Hamburger Golfclub Falkenstein spielt und als zweite deutsche Golferin überhaupt die Top 20 der Weltrangliste erreicht hatte, will den Heimsieg, als zweite Deutsche nach Alexandra Försterling, die 2024 das Amundi German Masters gewonnen hatte.
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„Hätte man mir vor der Woche gesagt, dass ich diesen Score erreichen und in Führung liegen würde, hätte ich das sofort genommen. Der Platz war etwas einfacher zu spielen als letztes Jahr, aber trotzdem ist es immer toll, nach zwei Runden in Führung zu liegen.“
Henseleit will Heimvorteil nutzen
Zur guten Laune trug auch die gute Stimmung auf dem Nord Course bei. Bei reichlich Sonnenschein verfolgten wie auch 2025 viele Fans die Spielerinnen.
„Es ist wirklich schön, so viele Zuschauer zu sehen“, freute sich Henseleit. „Ehrlich gesagt, waren es sogar mehr, als ich erwartet hatte. Vor allem auf den ersten Löchern waren viele Leute, die wahrscheinlich schon früh gekommen sind und dann noch ein paar Löcher mit mir mitgegangen sind. Das ist schon eine tolle Unterstützung.“
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Dass sie und ihre deutschen Kolleginnen davon profitieren, ist für Henseleit nach ihrer Führung beim Amundi German Masters 2026 klar. „Den Heimvorteil merkt man auf jeden Fall. Die Zuschauermenge ist größer als bei vielen anderen Turnieren und es macht einfach Spaß, hier vor heimischem Publikum zu spielen.“
Ein Ergebnis dieses Vorteils ist eine beeindruckende Präsenz deutscher Top-Golferinnen auf dem Leaderboard. „Es ist schön zu sehen, dass so viele deutsche Spielerinnen vorne mit dabei sind“, sagte Henseleit.
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„Wir sind quasi zusammen aufgewachsen, kennen uns seit vielen Jahren und wurden alle vom Golf Team Germany unterstützt. Deshalb ist es etwas Besonderes, dass so viele von uns hier in Deutschland vorne mitspielen.“
Aus deutscher Sicht erreichten neben Henseleit, Noja, Harm, Försterling und Briem auch Laura Fünfstück (-4, T13), Sophie Witt (-1, T30), Celina Sattelkau (-1, T30), Sophie Hausmann (+2, T56) und Verena Gimmy (+2, T56) das Wochenende.

