22.05.2023 | 09:54

Brooks Koepka gewinnt seine dritte PGA Championship

Brooks Koepka gewann die PGA Championship 2023 (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Der Amerikaner Brooks Koepka gewinnt die 105. PGA Championship. Der zur LIV Tour gewechselte Koepka setzte sich mit zwei Schlägen Vorsprung durch.


Auf der Schlussrunde der 105. PGA Championship sah auf den ersten Löchern alles nach einem souveränen Sieg von Brooks Koepka (Foto: picture-alliance) aus.

Der 33-Jährige spielte drei Birdies auf den ersten vier Löchern und schien in Fahrt zu kommen. Zwei Bogeys später sah die Welt dann schon ganz anders aus.

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Der Kanadier Corey Conners verabschiedete sich früh aus dem Rennen im Oak Hill Country Club. Es entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Brooks Koepka und Viktor Hovland.

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Nach 15 gespielten Löchern am Sonntag lag Koepka bei 9 unter Par, Hovland bei 8 unter Par nur knapp dahinter. Auf Bahn 16 folgte dann die Entscheidung.

Wie Corey Conners einen Tag vorher, traf Hovland seinen Bunkerschlag nicht richtig und versenkte den Ball in der Bunkerkante.

In der Folge konnte er nur das Doppelbogey retten, Brooks Koepka spielte ein Birdie. Mit vier Schlägen Vorsprung bei zwei zu spielenden Löchern war die PGA Championship entschieden.

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Am Ende setzte sich Koepka mit einem Gesamtergebnis von 9 unter Par vor Hovland (-7) und dem nach zwei Tagen führenden Scottie Schleffler (-7) durch.

Brooks Koepka: Harte Arbeit als Schlüssel zum Erfolg

„Das ist wahrscheinlich mein schönster Triumph, weil ich so viel harte Arbeit hineingesteckt habe“, sagte Brooks Koepka nach seinem dritten PGA Championship Titel.

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Viktor Hovland sah seinen zweiten Platz nicht nur als Enttäuschung, sondern als Erfolg: „Es nervt gerade natürlich, aber es ist sehr cool zu sehen, dass mein Spiel in die richtige Richtung läuft.“

Die beste Runde des Tages bei 5 unter Par schaffte unter anderem Scottie Scheffler am Sonntag. Bis auf die dritte Runde spielte er immer unter Par, konnte ins Titelrennen aber nicht mehr eingreifen.

Da Jon Rahn mit einem Gesamtergebnis von sieben über Par nur auf dem geteilten 50. Rang landete, ist Scottie Scheffler erneut die Nummer eins der Welt.

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Auf dem geteilten vierten Rang landeten Cameron Davis, Bryson DeChambeau und Kurt Kitayama bei 3 unter Par.

Nur knapp dahinter erreichte Sepp Straka (-2) als geteilter 7. sein bestes Major-Ergebnis überhaupt. Mit acht Birdies während der Schlussrunde spielte sich Straka damit auf den gleichen Platz wie Rory McIlroy, der sich nach seinem verpassten Masters-Cut deutlich besser in Form zeigte.

Michael Block gelingt Schlag des Turniers

Für den Schlag des Turniers sorgte ausgerechnet der PGA Tour Professional Michael Block. Der 46-Jährige war der einzige Teaching Pro, der es in diesem Jahr bis ins Wochenende schaffte.

Am Abschlag der 15 lag Block für den Tag noch bei zwei über Par. An dem 138 Meter Par 3 schlug der Amerikaner ab, sein Ball landete mitten im Loch – ein Hole-in-one.

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Block selbst konnte es zunächst gar nicht fassen, als Rory McIlroy ihm zu seinem Ass gratulierte. „Der ist doch nicht hineingegangen, oder?“, fragte er McIlroy. Mit seinem 15. Platz qualifizierte sich Block damit automatisch auch für die PGA Championship 2024.

Der deutsche Starter Stephan Jäger, der kurzfristig in die PGA Championship rückte, erlebte keinen guten Sonntag. Mit einem Tagesergebnis von 6 über Par fiel der 33-Jährige noch auf den geteilten 50. Rang zurück. Landsmann Yannik Paul (+13) wurde geteilter 69.

Nach dem Sieg von LIV Tour Spieler Brooks Koepka dürften die Debatten um die neu gegründete Tour wieder aufbranden. Auch ein Captains-Pick zum Ryder Cup wird nicht mehr ausgeschlossen.

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Ladies European Tour

Auf der Ladies European Tour (LET) konnte die Spanierin Carlota Ciganda (-2) ihren bereits siebten Erfolg einfahren. Bei der Aramco Team Series in Florida gewann sie mit einem Schlag Vorsprung vor Klara Spilkova (-1).

„Es ist immer ein besonderes Gefühl, wenn man gewinnt. Heutzutage ist das bei den vielen guten Spielerinnen nicht mehr so einfach. Vor allem die jüngeren Spieler sind sehr stark“, sagte Ciganda nach dem Turnier.

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Bei der Aramco Team Series spielten in diesem Jahr unter anderem auch Lydia Ko (T3/0) und Lexi Thompson (T21/+6) mit. „Neben all diesen großen Namen zu gewinnen, ist Wahnsinn.“

Die beste Runde des Schlusstages spielte die Deutsche Olivia Cowan mit vier unter Par. Gemeinsam mit Lydia Ko landete Cowan auf dem dritten Platz.

Auch Aline Krauter (+4) konnte mit einem geteilten zehnten Rang ein Erfolgserlebnis feiern.

Chiara Noja (T38/+10), Patricia Isabel Schmidt (T45/+11), Laura Fünfstück (T52/+12) und Sophie Witt (T52/+12) schafften den Cut ebenfalls.

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