24.06.2022 | 17:37

DP World Tour nennt LIV-Golf-Sanktionen

Golftimer
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Die DP World Tour veröffentlichte heute Sanktionen, die gegen die Mitglieder verhängt werden sollen, die gegen die Regeln der Tour verstoßen haben, als sie vom 9. bis 11. Juni am LIV Golf-Event im Centurion Club, nahe London, ohne Freigabe teilgenommen hatten.


Diese Handlungen verstießen gegen die im Members‘ General Regulations Handbook festgelegte Regelung für kollidierende Veranstaltungen. Zudem gegen den Verhaltenskodex, an den die Mitglieder zuletzt mehrfach erinnert wurden.

Die DP World Tour sieht sich daher veranlasst, die folgenden Schritte durchzusetzen, über die allen betroffenen Mitgliedern bereits informiert wurden:

  • Eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Pfund
  • Ausschluss von den folgenden Turnieren der DP World Tour: Genesis Scottish Open, Barbasol Championship (beide 7.-10. Juli) sowie Barracuda Championship (14.-17. Juli)

Zudem wurden die betroffenen Mitglieder darauf hingewiesen, dass die Teilnahme an einem oder mehreren weiteren konkurrierenden Turnieren ohne die erforderliche Freigabe weitere Sanktionen nach sich ziehen kann.

+++ Zum Thema: PGA Tour sperrt LIV-Golf-Spieler +++

LIV Golf-Sanktionen: Verteilung der Gelder

Die aus den Geldstrafen eingenommenen Summen werden dabei zu gleichen Teilen verteilt, wie folgt:

1. Sie werden zu den Preisgeldern kommender Turniere der DP World Tour hinzugefügt. Und kommen damit den Mitgliedern der DP World Tour zugute, die die Regeln für die Freigabe eingehalten haben.

2. Sie werden über das Programm „Golf for Good“ der Tour an wohltätige Zwecke in den Gemeinden verteilt, in denen die DP World Tour spielt.

Keith Pelley, CEO der DP World Tour, sagte dazu: „Jede Handlung im Leben zieht Konsequenzen nach sich, und das ist im Profisport nicht anders. Vor allem, wenn man sich entscheidet, die Regeln zu brechen. Genau das ist hier bei mehreren unserer Mitglieder geschehen.

Viele Mitglieder, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, vertraten den Standpunkt, dass diejenigen, die sich für diesen Weg entschieden haben, nicht nur ihnen und unserer Tour gegenüber respektlos sind. Sondern auch dem leistungsorientierten Ökosystem des Profigolfs, das seit einem halben Jahrhundert das Fundament unseres Spiels ist. Und auf dem wir auch die nächsten 50 Jahre aufbauen werden.

Ihr Vorgehen ist der Mehrheit unserer Mitglieder gegenüber nicht fair. Und es untergräbt die Tour, weshalb wir die heute angekündigten Maßnahmen ergreifen.“

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