16.02.2017

Heisele mischt vorne mit

golftime
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Perth, Australien – Vorerst noch „business as usual“ beim innovativen ISPS Handa World Super 6 Perth. Die 156 Teilnehmer – vornehmlich Hinterbänkler der European Tour und der PGA Australasia Tour – spielten die erste Runde im Zählspielformat aus. Trotzdem ergibt sich schon ein interessantes Bild hinsichtlich des weiteren Verlaufs.

Unter die Top 70 zu kommen, lautet die erste Aufgabenstellung in Perth. Denn nach dem Freitag erfolgt wie gewohnt der Cut durchs monumentale Teilnehmerfeld. Brett Rumford, der in Perth geboren wurde und aufgewachsen ist, nutzte seinen Heimvorteil und setzten mit sechs Schlägen unter Par eine deutlich Duftmarke. Der Japaner Hideto Kanihara konnte ebenfalls dieses Spitzenergebnis ins Clubhaus bringen.
Nur einen Schlag dahinter rangieren Rumfords Landsleute Daniel Fox, Jason Scrivener und Adam Blyth. Ebenso der Engländer Robert Dinwiddie und der deutsche European Tour-Rookie Sebastian Heisele, der sich im letzten Jahr bei der Q-School überraschend seine Spielberechtigung für das europäische Oberhaus sichern konnte.
Mit Louis Oosthuizen, dem Sieger der Open Championship 2010 auf dem geteilten 21. Rang, findet man den ersten wirklich bekannten Namen im Feld. Die skandinavischen Stars  Thorbjörn Olesen und Alex Noren rangieren auf dem geteilten 37. bzw. geteilten 123. Rang.
Zwischen Oosthuizen und Olesen wird nach dem dritten Tag wohl auch die zweite Cutlinie verlaufen. Es werden die Top 24-Spieler gesucht, weshalb aktuell insgesamt 16 Spieler, die sich den 24. Platz teilen, ein Stechen um die vier verbleibenden Plätze austragen müssten. Ein erstes ungewöhnliches Spektakel für die Zuschauer.
Am Sonntag dann folgen die Super Six-Matchplay-Begegnungen, wenn erstmals in der Geschichte der European Tour Zählspiel- und Matchplay-Format in einem Turnier gespielt werden.
Der in Neuseeland lebende Deutsche David Klein belegt aktuell den geteilten 105. Platz, zwei Schläge hinter der gedachten ersten Cut-Linie nach Runde 2 und vier Schläge hinter einem möglichen Platz unter den Top 24.
Adelaide, Australien  – Mit Katherine Kirk steht genauso wie bei den Herren in Perth eine Einheimische an der Pole Position des Feldes der ISPS Handa Women’s Australien Open. Mit acht Schlägen unter Par arbeitete sie sich auf dem Par 73-Kurs einen Vorsprung von zwei Schlägen auf Min Lee (Taiwan), Chella Choi (Korea) sowie die Amerikanerinnen Jane Park und Marissa Steen heraus.
Kirk unterlief bei ihrer 65 kein einziges Bogey. Seit 14 Jahren spielt sie auf der LPGA Tour, ihr letzter Sieg datiert zurück ins Jahr 2010. 2016 belegte sie einen enttäuschenden 110. Platz in der Geldrangliste.

Die Superstars Lydia Ko und Ariya Jutanugarn belegten den geteilten 25. bzw. geteilten 41 Rang. Sie trennen schon sechs bzw. sieben Schläge von der Führenden.
Die deutschen Vertreterinnen sind leider allesamt im unteren Teil des Leaderboards zu finden. Letitia Ras Anderica belegt mit +1 den geteilten 81. Rang. Einen Schlag dahinter rangieren Caroline Masson (T99) und Ann-Kathrin Lindner. Sandra Gal spielte eine 76 und ist aktuell auf dem geteilten 111. Platz zu Hause.
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