10.04.2017

„Immer noch derselbe, alberne Typ“

golftime
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Augusta, Georgia – Sergio Garcia wirkt geerdet nach dem großen Triumph beim Masters Tournament. Justin Rose ist enttäuscht, aber dennoch zufrieden. Die Stimmen der Protagonisten.

Sergio Garcia über das Gefühl, endlich ein Major-Sieger zu sein
„Ich bin glücklich, aber ich fühle mich nicht großartig anders. Selbstverständlich bin ich begeistert darüber, was da heute passiert ist. Aber ich bin immer noch derselbe, alberne Typ, und das wird sich auch nicht ändern. Mein Kopf war in der Vergangenheit nicht immer da. Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich jemals ein Major gewinnen werde. Ich hatte so viele Chancen, manche habe ich selbst verspielt, bei anderen hat ein Konkurrent unglaublich gut gespielt. Ich habe mir Hilfe geholt und denke nun anders darüber. Ich habe akzeptiert, dass mein Leben dennoch weitergeht, wenn es aus unterschiedlichen Gründen nichts werden sollte mit dem Major. Es wäre kein Desaster gewesen.“
… über die veränderte Herangehensweise
„Ich bin stolz auf meine Einstellung und meinen Charakter; wie positiv ich geblieben bin, auch wenn es auf der 10 und 11 nicht so lief. Auch auf der 13, der Abschlag war nicht so schlecht. Ich habe jeden Tag einen hohen Cut geschlagen, nur diesen ein paar Meter zu weit nach links. Leider hat er einen Baum getroffen und ist in einem Busch gelandet. Aber auch in dieser Situation hätte ich in der Vergangenheit mit meinem Schicksal oder meinem Caddie gehadert. Aber ich habe mir gedacht: Wenn das passieren soll, lass es passieren. Versuchen wir, ein großartiges Par zu retten und ein starkes Finish zu spielen.  Und sollte es nicht reichen, dann schütteln wir Justins Hand und gratulieren ihm.“
… über die Gefühlslage vor der Runde:
„Ab der Fahrt zur Anlage habe ich mich sehr ruhig gefühlt. Am Samstag war ich schon etwas nervöser, auch wenn ich gut gespielt habe. Es war schwer, die Emotionen unter Kontrolle zu haben. Im Finale habe ich mich sehr ausgeglichen gefühlt.“
… über seinen verschobenen Birdie-Putt auf der 18
„Es war ein guter Putt. Ich kenne diesen Putt aus den Proberunden. Ich hatte ihn zwei Mal und er ist immer nach links gebrochen. Ich habe mich gut gefühlt mit meiner Analyse: Rechte Lochkante und sehr schnell. Leider wollte er nicht brechen.“



Justin Rose über den verpassten Titel
„Ich denke schon, dass mir dieser Titel entglitten ist. Ich habe mich fantastisch gefühlt. Cool, ruhig und aufgeräumt. Klar, hätte ich den Putt an der 17 machen können, aber ich fange jetzt nicht an, jeden Schlag nochmal zu analysieren. Man gewinnt Majors und man verliert Majors. Wichtig ist, sich in diese Position zu bringen und am Sonntag oben mitzuspielen. Es ist ein großer Druck da draußen und wenn man nicht in der Lage ist, das Ganze zu genießen, ist man nicht bereit für die großen Titel.“
… über den Zeitpunkt, an dem er gemerkt hat, dass Garcia nicht aufgibt
„Als er zum Par auf der 13 gelocht hat und ich dort den Birdie-Putt verschoben habe. Wäre es anders herum gelaufen, hätte ich vier Schläge Vorsprung gehabt und eher auf Thomas Pieters und Matt Kuchar geschaut.“
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