Mehrere Ryder-Cup-Spieler dabei
PGA Tour: Diese Spieler konnten sich 2025 deutlich steigern
Einige prominente Spieler der PGA Tour konnten sich im Jahr 2025 deutlich steigern. Mit dabei sind viele Spieler, die bald beim Ryder Cup antreten werden …
Selbst die besten Spieler der PGA Tour suchen ständig nach Möglichkeiten, um sich zu steigern – einigen von ihnen war das im Jahr 2025 deutlich spürbar gelungen.
Beispielsweise verwandelte Scottie Scheffler eine Schwäche in eine Stärke und kletterte in diesem Jahr in der Putt-Statistik deutlich weiter nach oben. In der Kategorie „Strokes Ganed: Putting“ belegte er den 20. Platz: ein Karrierebestwert.
Da sich Scheffler als Weltranglistenerster aber nur schwer deutlich verbessern kann, soll der Fokus auf anderen Spielern der PGA Tour liegen, sich sich im Jahr 2025 deutlich steigern konnten.
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Ein herausragendes Jahr hatte unter anderem der Amerikaner JJ Spaun. Er gewann seinen ersten Major-Titel bei der US Open 2025 und bereitet sich aktuell auf sein Debüt beim Ryder Cup vor.
Obwohl bei seinem Major-Sieg insbesondere der LAB-Putter für Aufsehen sorgte, verbesserte sich der 35-Jährige über die gesamte Saison vor allem vom Tee. Bei „Strokes Gained: Off the Tee“ kletterte Spaun von Rang 121 auf den 40. Platz.
Im Laufe der letzten Saison hatte der Amerikaner erstmals zu einem Titleist GT3-Driver gewechselt und zeigte sich deutlich verbessert. Der Wechsel vom GT2-Driver sowie ein neuer Schaft bildeten laut Spaun die Grundlage für sein erfolgreiches Spiel vom Tee.
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Justin Rose einer der besten Spieler der Saison
Deutlich verbessert hatte sich auch der Engländer Justin Rose (Foto: picture-alliance) in dieser Saison präsentiert. Nach einer schwächeren Saison im Jahr 2024, wo er lediglich bei zwei Majors Top-10-Platzierungen einfahren konnte, trumpfte der 45-Jährige 2025 groß auf.
Fünf Top-10-Platzierungen schaffte in diesem Jahr. Sein größter Triumph war der Gewinn der FedEx St. Jude Championship 2025, wo er sich im Playoff gegen JJ Spaun durchsetzen konnte.
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In einem anderen Playoff musste er aber auch eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Gegen Rory McIlroy verlor er das Masters 2025 im Stechen und brachte dem Nordiren so seinen Karriere Grand Slam.
Vor allem bei seinen Annäherungsschlägen konnte sich Justin Rose deutlich steigern. Vom 143. Platz in dieser Kategorie schaffte er es als 49. knapp unter die besten 50 der PGA Tour.
Im FedExCup schaffte es Rose damit sogar auf den fünften Rang, bei der Tour Championship wurde er geteilter 21. Beim Ryder Cup greift er für das Team Europa an.
Ryder-Cup-Kapitän steigert sich deutlich
Als Kapitän für das Team USA wird auch Keegan Bradley beim Ryder Cup sein. Erst unter der Woche hatte er seine Captain’s Picks bekanntgegeben und sich selbst nicht aufgestellt, obwohl er es sicherlich verdient gehabt hätte.
Auch Bradley konnte sich im Jahr 2025 vor allem um das Grün herum steigern. In der Kurzspiel-Rangliste stürmte er von Platz 88 auf den siebten Rang in der Kategorie „Strokes Gained: Around the Green.“
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Der Ryder-Cup-Kapitän konnte bei der Travelers Championship 2025 sogar einen Sieg einfahren und beendete das Jahr bei der Tour Championship 2025 auf dem geteilten siebten Rang.
Gut lief es in diesem Jahr auch für einen der amerikanischen Spieler beim Ryder Cup. Vor Saisonbeginn wurden einige Fragen zu Cameron Youngs Spiel gestellt, im Laufe der Saison beantwortete er diese mit vielen starken Auftritten.
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In der letzten Saison hatte Young noch einige Schwächen auf dem Grün präsentiert und nach einem neuen Putter gesucht. Nach einigen Tests entschied sich der Amerikaner schließlich für den Scotty Cameron 9.5 Tour Prototype.
Der Putter mit kurzem, schrägen Hals katapultierte Young in der Kategorie „Strokes Gained: Putting“ vom 132. auf den sechsten Platz. Beim Ryder Cup 2025 wird auf seine neue Stärke auf dem Grün gesetzt.

