Kurt Kitayama gewinnt bei der 3M Open 2025 seinen zweiten Titel auf der PGA Tour. Padraig Harrington sichert sich die Senior Open 2025, Joaquin Niemann holt seinen nächsten LIV Golf Titel …
Mit einer 65 am Sonntag sicherte sich Kurt Kitayama (Foto: picture-alliance) die 3M Open 2025. Mit einem Gesamtergebnis von 23 unter Par blieb der Amerikaner einen Schlag vor seinem Landsmann Sam Stevens.
Am Samstag hatte Kitayama mit 60 Schlägen die niedrigste Runde in seiner Karriere erzielt und damit den Turnierrekord eingestellt. Am Sonntag legte er mit sechs Birdies auf seinen ersten acht Löchern früh den Grundstein für seinen Erfolg.
„So ein Start hilft einem natürlich, sich etwas zu beruhigen“, sagte Kurt Kitayama nach seinem Erfolg bei der 3M Open 2025. „Finale Runde, vorletzte Gruppe, da ist man schon etwas nervös.“
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Obwohl er an der 17 noch ein Bogey hinnehmen musste, holten ihn seine Konkurrenten nicht mehr ein. Das habe er vor allem seinem Bruder und Caddie zu verdanken. „Er hat mir geholfen, da draußen ruhig zu bleiben und gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Kitayama.
Den gemeinsamen dritten Platz belegten Matt Wallace, David Lipsky, Jake Knapp sowie Pierceson Coody bei 20 unter Par. Als einzige Deutsche hatten Thomas Rosenmüller (T25/-14) sowie Matti schmid (T61/-8) den Cut geschafft.
Für seinen Erfolg bei der 3M Open 2025 erhält Kurt Kitayama ein Preisgeld von 1,512 Millionen U.S. Dollar. Durch den Sieg im TPC Twin Cities rückt er zudem auf den 53. Rang im FedExCup vor.
3M Open 2025: Finales Leaderboard
PGA Tour Champions: ISPS HANDA Senior Open 2025
Auf der PGA Tour Champions stand mit der Senior Open 2025 das letzte Major der Saison an. Mit einem Vorsprung von drei Schlägen konnte sich Padraig Harrington dort seinen zweiten Major-Titel des Jahres sichern.
Mit zwei Schlägen Vorsprung war der Ire in die Schlussrunde gestartet. Nach einem Eagle auf der ersten Bahn kam der Rest des Feldes zu keinem Zeitpunkt näher als zwei Schläge heran.
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Harrington ist erst der fünfte Spieler mit einem Senior-Open- sowie einem Open-Titel. „Ich freue mich riesig über meinen Sieg und bin sehr zufrieden, dass ich neben meinen beiden Opens auch eine Senior Open gewonnen habe“, sagte er.
Dieser Erfolg war bislang nur Darren Clarke, Tom Watson, Gary Player sowie Bob Chales gelungen. Für Harrington ist der Major-Erfolg bereits der 11. Sieg auf der PGA Tour Champions. Er verwies Thomas Bjørn und Justin Leonard (-13) auf den zweiten Rang.
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In der ewigen Siegerliste der Champions Tour liegt er mit dem Erfolg bereits auf dem 28. Platz. Ein Preisgeld von 447.800 U.S. Dollar bringt ihm zudem den zweiten Rang im Charles Schwab Cup ein.
Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht konnte Alex Cejka einfahren. Der Sieger von 2023 wurde mit sechs unter Par geteilter 14. Bernhard Langer beendete das letzte Major des Jahres mit drei unter Par auf dem geteilten 24. Rang. Den Cut hatte auch Thomas Gögele (T73/+7) geschafft.
Senior Open 2025: Finales Leaderboard
LIV Golf: UK Individual 2025
Auf der LIV Golf Tour bleibt Joaquin Niemann das Maß der Dinge. Der Chilene holte in Großbritannien mit einem Gesamtergebnis von 17 unter Par bereits seinen fünften Sieg der Saison.
In der Jahreswertung baute Niemann seine Führung damit weiter aus. Aktuell liegt er dort 37,64 Punkte vor Jon Rahm, der im JCB Golf & Country Club mit zehn unter Par geteilter Fünfter wurde.
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„Wenn ich mein bestes Spiel spiele, weiß ich, dass ich gewinnen kann“, sagte Niemann. „Ich glaube, das einzige, was für mich zählt, ist, öfter in Topform zu sein“, gab er weiter an.
Obwohl Niemann am Sonntag nach eigener Aussage nicht seine beste Runde zeigte, blieb er drei Schläge vor seiner Konkurrenz. Gefährlich schien ihm nur Bubba Watson zu werden, der mit zwei Eagles und vier Birdies die beste Sechs-Loch-Serie von LIV Golf gespielt hatte.
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Watson wurde mit 14 unter Par Dritter, Caleb Surratt sicherte sich mit 13 unter Par sein erstes Podium. Im Teamwettbewerb setzte sich zum zweiten Mal in Folge das Team um Jon Rahm, Legion XIII, durch.
Für seinen Erfolg in Großbritannien erhält Joaquin Niemann ein Preisgeld von vier Millionen U.S. Dollar. Ein erfolgreiches Turnier durfte auch Martin Kaymer feiern, er wurde mit sieben unter Par geteilter 11.

