02.10.2019

Premium-Mitgliedschaft im Visier

golftime
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Der Oktober wird Aufschluss geben, wer sich im nächsten Jahr eine Premium-Mitgliedschaft sichert. Zwei Deutsche haben noch Hoffnung, drei Turniere verbleiben.

Der Oktober hat begonnen – und mit dem Beginn des zehnten Monats des Jahres geht es auch auf der European Tour in die heiße Phase. Noch nicht im Wettlauf um den Titel des Jahresbesten, dem Gewinner des Race to Dubai. Wohl aber im Rennen um den Klassenerhalt. Wobei es die klare Grenze zwischen European Tour und Challenge Tour aufgrund der vielen Zwischenkategorien streng genommen nicht gibt. 
Dennoch gilt der Klassenerhalt – vereinfacht gesagt – als geschafft, wenn man am Saisonende unter den besten 110 der Saisonwertung platziert ist. Diese Spieler sind in der kommenden Saison für die allermeisten Turniere – ausgenommen Major und WGC-Events – spielberechtigt. Auch für die Stationen der Rolex Series, die jeweils mit sieben Millionen U.S.-Dollar dotiert sind. Sie sind also vollwertige Mitglieder. 
Auch die Akteure, die es nicht in diese Kategorie geschafft haben, bekommen ihre Einsätze. Marcel Siem, der die vergangene Saison auf Position 155 der Saisonwertung abgeschlossen hatte, durfte bei 15 Turnieren antreten, wobei auch ein paar Einladungen dabei waren. Dennoch: 110 bleibt die Zahl, die es zu erreichen gilt, um auch in der kommenden Spielzeit die besten Voraussetzungen zu haben und um die vollen Preisgeldtöpfe zu spielen. Auch eine erfolgreiche Q-School oder der Aufstieg über die Challenge Tour hat keine Gold-Mitgliedschaft zur Folge.

Ritthammer und Schmitt im Rennen dabei

Aktuell haben sich zwei deutsche Spieler unter den 110 besten positioniert: Maximilian Kieffer und Martin Kaymer. Letzterer muss sich als Major-Sieger und Ehrenmitglied allerdings in diesem Leben sowieso keine Sorgen mehr um Spielberechtigungen auf der European Tour machen.
Zwei weitere Deutsche liegen noch in Reichweite. Max Schmitt (Platz 120) und Bernd Ritthammer (125.) wollen die verbleibenden Turniere nutzen, um sich weiter nach vorne zu schieben. Beide sind auf mindestens ein Top-Zehn-Ergebnis angewiesen. Drei Turniere im Spanien, Frankreich und Portugal verbleiben, um sich zu verbessern. Danach geht die Saison nur noch für die Jahresbesten weiter.

Diese Woche: Open de España

  • Der Platz: Club de Campo Villa de Madrid
  • Preisgeld: 1,5 Millionen Euro
  • Die Deutschen: Max Kieffer, Max Schmitt, Bernd Ritthammer, Marcel Siem
  • Die Stars: Jon Rahm, Rafa Cabrera Bello, Sergio Garcia, Li Haotong
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