18.10.2021 | 10:49

Popov unterliegt im Flutlicht, Lampert profitiert

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Sophia Popov unterliegt Jessica Korda im Stechen. Karolin Lampert freut sich deshalb über ihren ersten Titel. Bernhard Langer und Alex Cejka verpassen den Sieg knapp.


Für einige Damen der Ladies European und LPGA Tour ging es am Wochenende im Glen Oaks Club bei New York zur Sache. Dabei gab es am Ende in Karolin Lampert eine deutsche Siegerin. Lampert war Mitglied im Team von Jessica Korda, das sich den Titel der Team-Wertung bei der Aramco Team Series – New York holte. Dabei besiegte Team-Kapitänin Korda ihre Kontrahentin Sophia Popov (im Team mit der Amateurin Cody Crowell, Hayley Davis und Magdalena Simmermacher) in einem Zwei-Loch-Stechen im Flutlicht.

Zuvor hatten beide Mannschaften das Turnier mit einem Resultat von 41 unter Par beendet. Nach einem Gewitter am Nachmittag musste das Spielgeschehen kurzzeitig unterbrochen werden – so fiel die Entscheidung erst nach Einbruch der Dunkelheit.

Mitglied im Team der siegreichen Solheim-Cup-Spielerin waren neben Lina Boqvist and Amateur-Spielerin Alexandra O’Laughlin auch Lampert, die sich nun LET-Siegerin nennen und über ein Preisgeld von 47.417 Euro freuen darf.

 

Den Sieg in der Individualwertung sicherte sich die Engländerin Charley Hull, die mit einer 65 (-7) am Finaltag ihren dritten Tour-Sieg perfekt machen konnte. Sophia Popov wurde als beste Deutsche geteilte Elfte.

+++ Karolin Lampert im Interview über ihr Spiel, ihr Training und die Zukunft +++

Fitzpatrick siegt im stürmischen Valderrama

Nahe des Zockerparadies Las Vegas, wo Rory McIlroy den CJ Cup für sich entscheiden konnte, flogen die Birdies und Eagles nur so umher. Anders auf der European Tour. Dort gewann im südspanischen Märchenwald ein Engländer mit einer Gesamtbilanz von lediglich sechs unter Par. Matt Fitzpatrick setzte sich beim Andalucia Masters im Real Club Valderrrama im stürmischen Korkeichen-Dschungel mit drei Schlägen Vorsprung durch. Der Engländer erhält für seinen Sieg (drei Schläge Vorsprung auf Sebastian Soderberg und Min Woo Lee) 489.750 Euro an Preisgeld.

Bernd Wiesberger kam als starker Elfter über die Ziellinie, für die drei Deutschen im Feld lief es weniger gut. Marcel Siem kam mit Runden von 77 und 78 Schlägen unter die Räder, Martin Kaymer und Max Kieffer schafften den Sprung ins Wochenende, kamen aber nicht über einen 60. (Kaymer, +11) und 63. Rang (Kieffer, +12) hinaus.

Cejka und Langer gemeinsam in Schlussgruppe

Aus deutscher Sicht hätte der Finaltag der SAS Championship auf der PGA Tour Champions besser gar nicht beginnen können. Alex Cejka und Bernhard Langer gingen in Runde drei des Turniers gemeinsam in der Schlussgruppe ins Rennen – gemeinsam mit Miguel Angel Jiménez aus Spanien. Leider konnte keiner der beiden Starspieler auf der Tour der Über-50-Jährigen den Titel eintüten. Langer und Cejka kamen jeweils mit 70 Schlägen zurück ins Clubhaus des Prestonwood Country Club in North Carolina. Sie verpassten den Einzug ins Stechen, das Lee Janzen gegen Jiménez gewinnen konnte, um einen (Cejka, Platz drei) beziehungsweise zwei (Langer, Platz fünf) Schläge.

Jim Furyk ist Langers Hauptkonkurrent im Rennen um den Sieg im Charles Schwab Cup. Er teilte mit Cejka den dritten Rang und verkürzt so den Abstand. Vor den drei Playoff-Events beträgt der Vorsprung des 64-jährigen Deutschen nun 71,194 U.S.-Dollar.

Eine weitere erfreuliche Nachricht aus deutscher Sicht. Thomas Rosenmüller hat es in das Finale der Q-School für die Korn Ferry Tour geschafft. Der Deutsche kam beim Quali-Turnier in Brooksville, Florida, auf neun unter Par und holte sich so sein Ticket für das Finale in Savannah, Georgia. Bereits jetzt hat sich Rosenmüller eine limitierte Mitgliedschaft in der zweiten Liga gesichert.

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