14.06.2021 | 11:55

Zehn Strafschläge für Tour-Pro

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Zehn Strafschläge für einen Tour-Pro, Tyrrell Hatton spielt eine 67 ohne Birdies und beim Mixed wird deutlich, wie sich die Geschlechter bei der Wahl der Schläger unterscheiden.


Zehn Strafschläge kassierte Mark Hensby während Runde eins der Palmetto Championship. Der Australier bemerkte nach acht Löchern, dass jener Ball, den er nach einem Fehlschlag ins Wasserhindernis auf Bahn vier ins Spiel gebracht hatte, eine Low-Spin-Variante des von ihm verwendeten Pro V1 war. Den Tour-Pros ist es untersagt, während der Runde das Ball-Modell zu wechseln. Die Folge des Missgeschicks: Für jedes Loch, das er mit dem “fremden” Ball absolvierte, erhielt er jeweils zwei Strafschläge; in Summe zehn. Nach einer 84 (+13) trat der Australier nicht mehr zur zweiten Runde an. Die Ursache des Betriebsunfalls: Hensby hatte auf dem Putting-Grün versehentlich einen von Pat Perez’ Bällen in die Tasche gesteckt.

1,314,000 U.S.-Dollar heimst Garrick Higgo für seinen ersten Sieg auf der PGA Tour ein. Der Südafrikaner setzte sich bei der Palmetto Championship in einem spannenden Finale einen Schlag vor Doc Redman, Hudson Swafford, Tyrrell Hatton, Bo van Pelt, Jhonattan Vegas und Chesson Hadley durch. Nach drei Siegen auf der European Tour scheint Higgo, 23, nun auch auf der PGA Tour durchzustarten.

Tyrrell Hatton: 67 ohne Birdies

67 Schläge (-4) hatte Tyrrell Hatton am Samstag des nach der Absage der Canadian Open kurzerhand improvisierten Turniers im Congaree Golf Club, South Carolina, notiert. Kurios: Dem Engländer gelang dabei kein einziges Birdie. Nach einem Doppel-Bogey auf Bahn zwei folgten drei Eagles. Eines per versenktem Putt auf der Vier, zwei weitere nach Annäherungsschlägen: Aus knapp 20 Metern aus der Waste Area auf Bahn 14 und auf dem folgenden Loch aus gut 95 Metern vom Fairway aus.

296 Runden ohne Birdies gab es in dieser Spielzeit auf der PGA Tour, Hattons 67 ist dabei die einzige unter 70 Schlägen.

Zwei negative COVID-19-Tests konnte Jon Rahm nach seiner bitteren Aufgabe als Führender beim The Memorial vorweisen. Was bedeutet: Grünes Licht für den Weltranglistendritten für die U.S. Open in dieser Woche in Torrey Pines.

Schlägerwahl: Unterschiede beim Mixed-Turnier

Mit seinem Sieg beim BMW Charity Pro-Am hat Mito Pereria in dieser Saison seinen dritten Titel auf der Korn Ferry Tour eingetütet. Die Folge: der direkte Aufstieg auf die PGA Tour für den Chilenen.

Finnland hat seit Sonntag seine erste Siegerin auf der LPGA Tour. Matilda Castren setzte sich bei der LPGA Mediheal Championship in Lake Merced bei San Francisco zwei Schläge vor Min Lee durch.

17 unter Par reichte für Jonathan Caldwell, um im Mixed-Turnier des Scandinavian Invitationals durchzusetzen. Einen ausführlichen Bericht zum Turnier in Göteborg lesen Sie hier.

Interessante Daten von der European Tour: Beim Turnier in Schweden analysierte die Tour die Schläger der Teilnehmer. Die Unterschiede zwischen den männlichen und weiblichen Startern sind vor allem bei den Hybrids deutlich. Während bei den 78 Damen 81 Hybrid-Schläger in den Bags zu finden waren, hatten die Herren nur 16 in den Taschen. Stattdessen gehörten insgesamt 53 Driving-Eisen zum Zubehör der Herren (20 bei den Damen).

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