12.06.2021 | 11:36

Drei Fragen an … Bryson DeChambeau

Frederike Reichert
Frederike Reichert

Drei Fragen an … Bryson DeChambeau: Der U.S. Open-Champion von 2020 über die Themen „ewige“ Weitenjagd und Schwunggeschwindigkeit.


Wenn du das Sagen hättest: Wie würdest du einen Golfplatz „Bryson-proof“ machen?

Ich würde ihn garantiert nicht länger machen. Das würde mir nur einen noch größeren Vorteil verschaffen. Ohne zu viel preiszugeben, ich würde sagen, dass es fast gar nicht geht.

Und das meine ich überhaupt nicht arrogant. Ich sage nur, dass es schwierig ist, Länge zu kontrollieren. Sie werden niemals in der Lage sein, die Athletik rauszunehmen, denn ich kenne keine Situation, die meine Performance mit zusätzlicher Länge beeinträchtigen würde.

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Welche Opfer hast du gebracht, um dieses Level zu erreichen?

Ich habe, vor allem während der Quarantänezeit, jeden Tag ungefähr zwei bis drei Stunden mein Leben ganz der Stärkung meines Körpers und der Eliminierung von Schmerzen gewidmet.

Dies alles begann mit einer Rückenverletzung vor rund drei Jahren. Ich kam eines Tages nicht mehr aus dem Bett und sagte mir: „Okay, anstatt zu versuchen, mehr über mein Golfspiel herauszufinden, versuche ich erst mal, mehr über meinen Körper zu erfahren.“ Das war der Anfang von diesem Weg.

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Wie lauten deine Ziele für 2021?

Ich werde die Ballgeschwindigkeit weiter erhöhen, bis ich ungefähr 205 bis 210 mph (ca. 330 km/h) erreiche.

Sobald ich über diese Geschwindigkeiten verfüge, werde ich wahrscheinlich damit aufhören und mich in das Chipping-Kaninchenloch begeben und versuchen, mein Chippen und Wedgespiel ein wenig besser zu verstehen.

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