15.06.2021 | 12:11

U.S. Open 2021 – Fakten, Rekorde und Zahlen

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

U.S. Open – Fakten, Rekorde und Zahlen. Wir haben hochinteressantes Wissen zum Major gesammelt, mit dem Sie Ihren Golfkameraden auf die Nerven gehen können.


Die U.S. Open, 2021 in Torrey Pines ausgetragen, wird als ultimativer Test mit maximaler Schwierigkeit vermarktet. Und zumeist bestätigt sich die Androhung der Veranstalter. So lag das Ergebnis des Siegers nach vier Runden in den vergangenen 15 Jahren vier Mal über Par.

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Jeweils einen Schlag über Platzstandard reichte nur bei folgenden Austragungen zum Sieg: 2012 im Olympic Club (Webb Simpson), 2013 in Merion (Justin Rose) und 2018 in Shinnecock Hills (Brooks Koepka). Eine satte +5 stand neben dem Namen Geoff Ogilvy, als er 2006 in Winged Foot triumphierte.

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Zwei Mal gab es im vergangenen Jahrzehnt hingegen das U.S. Open Rekordergebnis von 16 unter Par zu bestaunen: Rory McIlroy zerlegte den aufgeweichten Platz des Congressional Country Club 2011 und 2017 hatte Brooks Koepka wenig Probleme mit den weitläufigen Fairways von Erin Hills.

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13 Jahre ist es nun auch her, seitdem ein Tiger Woods mir drei funktionierenden Kreuzbändern zuletzt einen U.S.-Open-Pokal in den Himmel strecken durfte. Leider fehlt der Superstar aufgrund der Folgen seines Autounfalls, wenn es in dieser Woche erneut zum Gastspiel der weltbesten Golfer auf dem South Course in Torrey Pines kommt.

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U.S. Open – seit 2018 kein Montagsstechen mehr

Bei der U.S. Open 2008 verlangte ihm Rocco Mediate alles ab. Erst ein 18-Loch-Montagsstechen brachte die Entscheidung. Es war vorerst auch das letzte Stechen über die volle Distanz bei einer U.S. Open. Seit 2018 gilt: Zwei Löcher Zählspiel, dann bei Gleichstand Sudden Death.

Das höchste Ergebnis, das je bei einem Loch der U.S. Open fabriziert wurde? Eine 19 auf einem Par 4. Es war die 16 im Cherry Hills Country Club im Jahr 1938. Der Rekordhalter: Ray Ainsley. Der Club-Pro aus Kalifornien versenkte seine Annäherung in einen Bachlauf vor dem Grün. Anstatt einen Drop in Kauf zu nehmen, beschloss er, den Ball vom Wasser aus zu spielen. Als dieser mit der Strömung driftete, drosch er immer wieder auf ihn ein. Der Rest ist Geschichte.

Der Finalsonntag von Shinnecock Hills im Jahre 2004, als Retief Goosen gewann, blieb den meisten Teilnehmern in qualvoller Erinnerung. Die beste Runde am Sonntag war damals eine 71 (eins über Par). Der Schnitt betrug 78,72 Schläge bei Par 70.

Billy Mayfair kam beispielsweise mit einer 89 unter die Räder. Er verlor alleine 14 Schläge auf den Front Nine. Die Spieler protestierten. Die Grenze zwischen schwierig und unfair war ihrer Meinung nach überschritten.

Kaymer gewinnt die U.S. Open in Pinehurst mit beeindruckendem Vorsprung.
Kaymer gewinnt die U.S. Open in Pinehurst mit beeindruckendem Vorsprung.

Martin Kaymers Rekorde

Auch Martin Kaymer hält einen Rekord bei der U.S. Open. Nie in der Geschichte hatte ein Spieler nach zwei Runden weniger Schläge auf dem Konto. Kaymer begann das Wochenende in Pinehurst nach zwei 65er Runden mit 130 Schlägen. Diese 130 Schläge bescherten ihm damals vor dem Wochenende einen Vorsprung von sechs Schlägen auf die Konkurrenz. Auch das ist bisher unübertroffen.

Auch J.D. Tucker hält eine Bestmarke. Allerdings keine wirklich erfreuliche. Mit 157 Schlägen hält er die Bestmarke der höchsten Runde. 1898 im Myopia Hunt Club hatte Tucker wohl die härteste Zeit, die jemals ein Spieler bei der U.S. Open hatte. Nach dem Horror-Auftakt verbesserte er sich in Runde zwei um 57 Schläge, schaffte es aber immer noch nicht unter die 100er-Marke.

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Mickelsons Traum, Setup-Update für Torrey Pines

Was Kaymer Phil Mickelson voraus hat: Klar, einen U.S. Open-Titel. Zwar schlüpfte Mickelson des Öfteren in eine der Hauptrollen. Doch die Starrolle übernahm stets ein anderer. Zehn Mal sprang am Ende ein Top-Zehn-Ergebnis heraus, sechs Mal Platz zwei.

Vize-Phil wartet bis heute auf einen Triumph bei diesem speziellen Major-Turnier. Besteht die Chance auf die Genugtuung im Spätherbst der Laufbahn? Selbstverständlich, wie sein Sieg bei der PGA Championship eindrucksvoll bewies.

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Mickelson wird einer von 14 Spielern im Feld sein, die auch bei der Austragung von vor 13 Jahren dabei waren. Erstaunlich: Dabei wird sich der Platz insgesamt etwas kürzer spielen als damals. Auch an der Breite der Fairways sowie der Rough-Höhe wird es keine Veränderungen geben.

„Wir wollen Torrey Torrey sein lassen“, erklärt John Bodenhammer, Senior Managing Director of Championships bei der USGA. „Hoffen wir mal, dass sich der Platz hart und schnell spielen wird.“

Der Nachteil von Majors in Kalifornien liegt für europäische Golffans auf der Hand: Es wird spät werden, bis am Sonntag der Sieger gekürt wird. Die Übertragung im TV  läuft an allen Turniertagen ab 20 Uhr.

Titelverteidiger ist Bryson DeChambeau. Mit Martin Kaymer und Matthias Schmid sind zwei Deutsche mit von der Partie in Torrey Pines.

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Info: www.usopen.com

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