golf time 32019
Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Effizientes Üben 10.04.2019

Wolfgang Lutz, Jhg. 1974, PGA Fully Qualified Golfprofessional, DGV A-Trainer des DOSB und G1 Status PGA of Germany mit Sitz Golfplatz Thailing
Wolfgang Lutz, Jhg. 1974, PGA Fully Qualified Golfprofessional, DGV A-Trainer des DOSB und G1 Status PGA of Germany mit Sitz Golfplatz Thailing
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Grundtechniken für ein einfacheres Golfspiel – vor allem, wenn zu wenig Zeit zum Trainieren Ihr Hauptproblem darstellt ...



Die neue Golfsaison steht in den Startlöchern, aber für viele gibt es ein Problem: die Zeit! Doch ganz ohne Üben wird es nicht gehen. Fakt ist: Je mehr Fehlerquellen Ihr Schwung beinhaltet, desto mehr muss kompensiert werden, und Ihr Schwung läuft dadurch nicht mehr „rund“. Das erklärte Ziel muss daher sein, Ihren Golfschwung so zu vereinfachen, dass die Wiederholungen Ihrer Schwünge einfacher werden und Sie so weniger Schläge benötigen! 

Es werden oft Eigenheiten und selbst erlernte Techniken angewandt, die auf ebener Fläche funktionieren mögen, aber nicht in Schräglagen. Beobachtet man Golfer auf dem Platz, sieht man alles, von einem sehr engen Stand beim Chip bis zu einem sehr breiten Stand beim Drive. was also tun? Hier die Lösung: verwenden Sie drei Standbreiten für alle Schläge mit eisen und Hölzern in Verbindung mit einer Neigung der Wirbelsäule.



Falsche Wirbelsäulen-Neigungen (siehe Bilder oben)
Folgende, oft gesehene Fehler gilt es zu vermeiden:
  1. Wirbelsäule neigt sich, der Schwerpunkt ist nicht weit hinter dem Ball; 
  2. Wirbelsäule ist geneigt, aber die Hüfte verschiebt sich mit dem Schwerpunkt in Richtung Ziel.

Das "Volle-Schwung-Setup"
Da sehr oft Probleme bei der Drehung des Körpers bestehen, wird das Setup von einer senkrechten in eine seitengeneigte Wirbelsäule angepasst. Am besten kann man bei Tourpros beim Abschlag mit dem Driver erkennen, dass der Oberkörper (Wirbelsäule) etwas weg vom Ziel geneigt ist. Der Oberkörper wird dabei um rund 5° bis zu 10° nach rechts geneigt (für Rechtshänder). Der Schwerpunkt bleibt dabei immer noch in der Mitte des Stands. Das machen wir uns ausnahmslos bei allen anderen Schwüngen zunutze und wenden es immer dort an, wo eine Drehung im Rumpf erforderlich wird. Denn: Durch eine Seitenneigung des Oberkörpers lässt sich die Drehung viel leichter einleiten und bis in den obersten Rückschwungpunkt bringen. Sie werden merken, dass selbst Golfern mit körperlichen Problemen an der Wirbelsäule eine Drehung viel leichter fallen wird. Weiter werden Sie merken, dass ein Seitwärts-“Shiften“ der Hüfte nicht mehr so leicht geht und der Übergang in die Vorwärtsbeschleunigung einfacher wird. Mit diesem Setup erreichen Sie bei den Eisen den satten Ball-Boden-Kontakt. Dieses seitengeneigte Setup wenden Sie bei allen Schlägen wie dem Pitch, Bunker-, Eisen- und dem Holzschlag an.

Grundsätzlich gibt es für den Stand nur drei Fußpositionen: 
  1. Stand hüftbreit für Putt, Putt-Chip und Chip; 
  2. Stand schulterbreit für Pitch, Bunker- und alle Eisenschläge; 
  3. Stand mehr als schulterbreit für Rescue, Fairwayholz und Driver.


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