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Zwei effektive Putting-Drills 19.02.2016

Leadbetter Instructor Ian Holloway zeigt zwei Übungen, die dabei helfen, einfach Schläge zu sparen
Der Ball befindet sich im Setup etwas links der Mitte (für Rechtshänder), auf Höhe des Herzens. Die Augen befinden sich über dem Ball.
Bei dieser Übung lernen Sie, den Ball immer in der Mitte des Putters zu treffen. Gleichzeitig können Sie durch die beiden Tees auf dem Weg zum Loch überprüfen, ob der Ball sich auf der richtigen Linie befindet.
Putten Sie ein paar Bälle zum Loch und beobachten Sie, wie der Ball rollt.
Ziel ist es, die Bälle innerhalb des Tee-Halbkreises zur Ruhe kommen zu lassen.
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Leadbetter Instructor Ian Holloway zeigt zwei Übungen, die dabei helfen, einfach Schläge zu sparen.


Ian Holloway, Jahrgang ’80, Fully Qualified PGA Professional und Certified Senior Instructor der David Leadbetter Golf Academy im Golfclub Velbert-Gut Kuhlendahl

Putten ist als ein ganz eigener Bereich innerhalb des Golfspiels zu betrachten und so manch einer vertritt sogar die Ansicht, dass man Putten nicht lernen kann – man kann es oder kann es eben nicht. Da bin ich natürlich anderer Meinung.

Wenn man sich auf ein paar essentielle Punkte konzentriert und sinnvoll trainiert, dann kann man seine Fähigkeiten auf dem Grün um ein Vielfaches verbessern und eine Menge Schläge sparen. Der erste Schritt dahin: Ab sofort keine Dreiputts mehr. Wenn das einmal erreicht ist, setzen wir uns das Ziel, die 30er-Marke an Putts pro Runde zu knacken. Der Schlüssel zum Erreichen dieses – zugegeben ehrgeizigen – Ziels ist das korrekte Zusammenspiel aus Distanz- und Richtungskontrolle. 

1. Sweetspot-Drill

Suchen Sie sich auf einem relativ ebenen Grün einen Punkt, rund zwei bis drei Meter vom Loch entfernt. Zunächst lesen Sie die Puttlinie, dann stecken Sie insgesamt vier Tees in den Boden: Die ersten beiden am Startpunkt, rechts und links des Balles, etwas breiter als der Putterkopf. Die anderen beiden auf Hälfte der Strecke zum Loch, auf der Rolllinie, dabei etwas weiter auseinander als ballbreit. Bei dieser Übung lernen Sie, den Ball immer in der Mitte des Putters zu treffen. Gleichzeitig können Sie durch die beiden Tees auf dem Weg zum Loch überprüfen, ob der Ball sich auf der richtigen Linie befindet.

 Zunächst lesen Sie die Puttlinie, dann stecken Sie insgesamt vier Tees in den Boden: Die ersten beiden am Startpunkt, rechts und links des Balles, etwas breiter als der Putterkopf. Die anderen beiden auf Hälfte der Strecke zum Loch, auf der Rolllinie, dabei etwas weiter auseinander als ballbreit.

2. Halbkreis-Drill


Stecken Sie mit Hilfe Ihres Putters einen Halbkreis aus Tees um das Loch.

Übung 2: Stecken Sie mit Hilfe Ihres Putters einen Halbkreis aus Tees um das Loch.

Zudem ein Tee an den Startpunkt, rund fünf bis sechs Meter entfernt, sowie ein weiteres auf Hälfte der Strecke, als Zielhilfe. Üben Sie nun, den Ball stets mindestens innerhalb des Halbkreises zum Liegen kommen zu lassen. Damit lernen Sie die optimale Längenkontrolle. Variieren Sie Distanz und Richtung. Mit zunehmender Dauer werden Sie feststellen, dass mehr und mehr Putts auch aus weiten Distanzen fallen.

Mit zunehmender Dauer werden Sie feststellen, dass mehr und mehr Putts auch aus dieser Distanz fallen.


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Kommentare 1 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
BC 23.05.2017, 15:04

Super Tipp! Vielen Dank! Ich lese ihre Tipps schon lange und muss sagen – wirklich gut. Beste Grüße aus Hamburg!

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