82018
Coverstory: BROOKS KOEPKA MISTER ZUFALL
Newsletter-Abo

Bleiben Sie am Ball: Abonnieren Sie unseren, zweimal pro Woche erscheinenden, Newsletter.

Schwingen wie Ernie 23.08.2018

Weich und elegant: Ernies Schwung
Weich und elegant: Ernies Schwung
0

Berühmt für seinen eleganten und weichen Schwung, dient uns der Südafrikaner als perfektes Anschauungsbeispiel für optimales Timing.


Ian Holloway, Fully Qualified PGA Professional der David Leadbetter Golf Academy im GC Velbert- Gut Kuhlendahl

Dieses Mal nehmen wir „The Big Easy“, Ernie Els, als Vorbild, aber es geht nicht in erster Linie um das, was Sie denken! Für viele von uns ist Ernie Els das Paradebeispiel in Sachen Rhythmus und langsames Schwingen. Darum geht es hier nur zum Teil. Wir beschäftigen uns mit der Frage: „Warum, wenn er so langsam ist, schlägt er dann fast 275 Meter weit?“ 

Selbstverständlich ist er gar nicht so langsam wie wir denken, sondern er beherrscht das optimale Timing im Golfschwung. Sein Bewegungsablauf ist rhythmisch und wirkt lediglich langsam. In Wirklichkeit ist er sehr kraftvoll. So etwas ist nur möglich, wenn man die Drehkräfte des Körpers auf die Arme und schließlich auf den Schläger optimal überträgt. Ernie Els macht das hervorragend, und mit dem richtigen Timing wirkt einfach alles easy.

Sie werden merken, dass der ganze Körper agieren muss, wenn Sie einen beschleunigten Schläger im Abschwung sofort stoppen möchten. So lernen Sie, den optimalen Bewegungsablauf zu nutzen und zu kontrollieren. Zuerst kommt es Ihnen sicherlich nicht vor, als ob Sie so ruhig wie Ernie schwingen, aber ich kann Ihnen dazu ein Geheimnis verraten: Mein Chef David Leadbetter trainiert Ernie Els seit sehr vielen Jahren. Es kommt Ernie selbst nicht vor, als wäre es so einfach, wie es manchmal aussieht!



Ernie Els als Prototyp für Schlageffizienz und Timing. Dank optimaler Übertragung der Drehkräfte des Körpers auf Arme und Schläger zum elegant-leichten Schwung

SCHWUNGANALYSE ERNIE ELS:

» Die Füße drücken und scheren gegen den Boden. 

» Somit rotiert der Körper und beschleunigt die Arme. 

» Die Trägheit des Schlägerkopfs unterstützt das Anwinkeln der Handgelenke. 

» Der Winkel zwischen vorderem Arm und Schläger wird im Schlagmoment freigegeben.



Folgende Übung: Um das alles sehr viel einfacher und mit einer Übung umzusetzen, probieren Sie Folgendes: Normal auf- und so schnell wie möglich den Schläger wieder nach unten schwingen und dabei abrupt – so wie ich in diesem Bild – stoppen. Der Schlägerschaft sollte vom schnellen Abstoppen tatsächlich noch wackeln. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Es ist nicht einfach, die Übung schnell auszuführen.

Info: www.leadbetter.de


Artikel zu diesem Thema:
Kommentare 0 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
AUCH VON INTERESSE