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Schwungdynamik 08.02.2016

Übung 1: Die Basis-Rotation verbessert die Koordination zwischen Körperpartien und Muskelgruppen
Übung 1: Die Basis-Rotation verbessert die Koordination zwischen Körperpartien und Muskelgruppen
Der Athlet steht mit dem Rücken zum Trainer. Dieser wirft ihm den Ball auf Höhe der rechten Hüfte zu. Der Athlet nimmt den Ball mit gestreckten Armen auf, nutzt die Energie des Balls und rotiert nach links.
Der Athlet kniet seitlich aufrecht zum Trainer. Der Trainer wirft den Ball erneut in Richtung Hüfte des Athleten.
Danach leitet der Athlet mit einer explosiven Hüftstreckung den Rückschwung ein und spielt den Ball mit gestreckten Armen zum Trainer zurück.
Danach leitet der Athlet mit einer explosiven Hüftstreckung den Rückschwung ein und spielt den Ball mit gestreckten Armen zum Trainer zurück.
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So trainieren Sie Ihre Rumpfmuskulatur optimal – mithilfe eines „ungeliebten Freundes“. Jeder kennt ihn aus der Kindheit und dem Schulsport: den Medizinball. Die meisten Menschen und auch Athleten verbinden nichts Gutes mit diesem Trainingsgerät. Dies möchten die Entwickler des Dynamax-Medizinballs ändern. Mit dem speziellen Ball und der passenden Trai-ningsphilosophie haben sie bereits den amerikanischen College-, Universitäts- und Profisport erobert. Aber was macht dieses Training so einzigartig und wie bringen die Übungen Kraft, Mobilität und Stabilität ins eigene Golfspiel? Zunächst unterscheidet sich der Ball von allen bisher bekannten Medizinbällen. Der Dynamax-Ball ist größer (optimale Ausrichtung der Schultern) und weicher (höhere Sicherheit beim Fangen) als alle anderen Medizinbälle. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich die Trainingsphilosophie letztendlich umsetzen. Beim Dynamax-Training handelt es sich um ein partnerbasiertes Training, das heißt, es arbeiten immer zwei Sportler miteinander. Dabei fungiert ein Partner als Zuspieler und Fänger, während der andere die Übung ausführt. Ziel ist es, über die gesamte Bewegungsamplitude zu arbeiten, da gerade zu Beginn und am Ende einer Bewegung die meisten Verletzungen im Sport passieren. Darüber hinaus geht es um die optimale zeitliche Koordination von Teilimpulsen. Für den Golfsport heißt dies eine Verbesserung des X-Faktors, darunter verstehen wir die erhöhte Beweglichkeit zwischen Becken- und Brustkorbachse. Zudem sorgen die Übungen für eine verbesserte zeitliche Abfolge in den Einzel-segmenten, also den Beinen, der Hüfte, den Schultern, Armen, Handgelenken, während der Rotation. Beides führt letztlich zum angestrebten Ziel: weniger Verletzungen und eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit. Hier nun zwei Übungen für das Fitnesstraining außerhalb des Platzes: Basis-Rotation (Sequenz 1): Der Athlet steht mit dem Rücken zum Trainer. Dieser wirft ihm den Ball auf Höhe der rechten Hüfte zu. Der Athlet nimmt den Ball mit gestreckten Armen auf, nutzt die Energie des Balls und rotiert nach links. Durch den zusätzlichen Hüfteinsatz gibt der Athlet dem Ball zusätzliche Energie und nutzt diese,um den Bal lüber die linke Hüfte zum Trainer zurückzuspielen. Kneeling Buckets (Sequenz 2): Der Athlet kniet seitlich aufrecht zum Trainer. Der Trainer wirft den Ball erneut in Richtung Hüfte des Athleten. Dieser fängt den Ball, rotiert nach außen, also vom Trainer weg, und beugt dabei die Hüfte. Das Gesäß wird also auf die Fersen gesetzt. Danach leitet der Athlet mit einer explosiven Hüftstreckung den Rückschwung ein und spielt den Ball mit gestreckten Armen zum Trainer zurück. Beide Übungen dienen dazu, die Explosivität und Dynamik in Hüfte und Rumpf zu erhöhen. Zudem fördern sie das Lösen der Arme vom Körper und helfen dabei, alle für den Schwung wichtigen Körperpartien bzw. Muskelgruppen effizient miteinander zu koordinieren. Info: www.martina-eberl-golfakademie.de © GOLF TIME Verlag GmbH


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