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So geht schneller schwingen 06.06.2019

Winkel im Abschwung: Rechts fein, links problematisch
Winkel im Abschwung: Rechts fein, links problematisch
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Wie Sie mit einfachen Anpassungen und Visualisierungen die Schlägerkopfgeschwindigkeit erhöhen.


Sabana Crowcroft, PGA Professional, Ex-Tourspielerin, Management Trainerin, Gründerin von KAGAMI

Bei der Arbeit an der Verbesserung Ihres Schwungs gibt es immer zwei Komponenten: eine physische und eine mentale. Deshalb erkläre ich Ihnen die Mechanik des Schlags und wie Sie Ihre Einstellungen und Glaubenssätze verändern können, um die neue, verbesserte Bewegung umzusetzen.

Beginn des Abschwungs: Arme oder Hüften?

Wenn Sie, wie viele Golfer, den Abschwung mit Ihren Armen beginnen, ist es fast garantiert, dass Sie von außen über den Ball schwingen und damit entweder einen Slice (Flugbahn mit einem Rechtsdrall) oder einen Pull (fliegt gerade nach links) – für Linkshänder jeweils andersherum – bewirken. Sogar wenn Ihnen ein gerader Schlag gelingt, weil Ihr Körper kompensieren kann, wird Ihr Ball an Flugweite einbüßen. Wann immer Sie stattdessen den Abschwung von Ihren Beinen, Hüften und vom Rücken einleiten, werden Ihre Arme automatisch nach innen fallen, was entweder zu einem geraden Schlag oder einem Draw mit größerer Flugweite führen wird (Aufmacherbild rechts). Die Körperübungen aus der letzten Ausgabe werden Ihnen helfen, die für einen verbesserten Abschwung notwendigen Muskeln auszubilden.


Early oder late release?


Ein weiterer Fehler, den ich bei den meisten Amateur-Golfern beobachte, ist das Handgelenk im Abschwung zu früh zu lösen (Bild links). Dies führt zu einer reduzierten Schlägerkopfgeschwindigkeit. Wenn Sie Ihre Handgelenke später lösen, werden Sie sehr viel mehr Geschwindigkeit am Ball generieren (Bild rechts). „Wie mache ich das?“, höre ich Sie fragen. Sie haben vielleicht schon erlebt, wie schwierig es ist, diese Information umzusetzen. Dafür braucht es eine Veränderung in Ihrer mentalen Einstellung – KAGAMI Visualisierungen sind dafür prädestiniert.

Kagami-Visualisierungen

"Ich muss mich da-Rauf konzentrieren, den Ball zu treffen"
Dies ist ein weit verbreiteter Glaube, der Ihre Schlägerkopfgeschwindigkeit bremst und damit die Flugweite reduziert. Weil der Körper dem Geist folgt, wird Ihr Oberkörper auf diese Einstellung reagieren und dem Ball beim Abschwung entgegenrasen, während Beine und Hüfte zurückbleiben. "Ich fokussiere mich auf meine Drehung“ Die KAGAMI Visualisierung, die Ihnen hilft, die richtige Drehung auszuführen und den Abschwung mit Ihren Hüften und Beinen einzuleiten, ist der "Rammbock". Eine Beschreibung davon finden Sie auf meiner Website.




"Ich vergesse den Ball"
Ein neuer Glaubenssatz bezüglich Ihres Golfschwungs könnte zum Beispiel heißen: "Die Drehung ist das Einzige, was zählt" oder "Fokussiere dich auf die Hüften und Beine und der Rest passiert von alleine."

"Late release"
Eine sehr effektive KAGAMI Visualisierung für das späte Lösen des Handgelenks im Abschwung ist die Billardqueue- Übung. Mit diesen Übungen und neuen mentalen Einstellungen werden Sie ganz bestimmt Ihre Schlägerkopfgeschwindigkeit erhöhen.



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