27.10.2016

Die Sprache des Golfschwungs

golftime
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Um Ihr wahres Potenzial auszuschöpfen, müssen Sie den Golfschwung spüren.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihr Gehirn den Golfschwung lernt? Falls nicht, ist es höchste Zeit. Viele Golfer schöpfen ihr wahres Potenzial bei Weitem nicht aus, weil sie versuchen, ihr Spiel didaktisch zu erlernen bzw. zu verbessern.
Der innere Dialog klingt dann in etwa wie folgt: Die Hüfte drehen, den Kopf unten halten etc. Was meinen Sie: Weiß Ihr Körper, wie es sich anfühlt, den Kopf unten zu halten oder die Hüfte richtig zu drehen?
Gefühlt wie 
Nehmen wir den Downswing als Beispiel – eine Bewegung, die weniger als 300 ms dauert. Wie viele Befehle müssen Sie dabei Ihrem Körper geben, um die Bewegung richtig auszuführen? Also in einem meiner Bücher hat dieser Teil des Golfschwungs über 20 Seiten in Anspruch genommen. Wenn es Ihnen gelingt, diese Erklärungen durch ein Gefühl zu ersetzen, wird die Sache deutlich einfacher. 
Kinder machen es so: Sie schauen ihrem Vorbild, im Idealfall einem Pro, zu und kopieren, was sie sehen. Dabei bekommen sie ganz automatisch ein Gefühl für die Bewegung, die sie kopieren. Leider sind die wenigsten Erwachsenen mit dieser Gabe gesegnet.
Trainingshilfe 
Der Trick ist also, ein Gefühl für die Bewe­gung zu bekommen, die Sie machen möchten. Dabei leiten Sie Ihren Körper durch die richtigen Positionen und fragen ihn, wie sich diese Positionen anfühlen.
Meine Empfehlung ist, mit Hilfe einer Trainingshilfe oder von speziellen Übungen ohne Ball das richtige Gefühl zu bekommen, um dann mit diesem Gefühl  den Ball zu schlagen. So ersetzen Sie bewusste Gedanken durch ein Gefühl und befreien Ihren Kopf, damit sich dieser darauf konzentrieren kann, was Sie mit dem Ball anstellen möchten.
Beispiel 
Die „Resistance Cord“ hilft Ihnen dabei, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Ihre Hüfte den Downswing einleitet – ohne Ihren Hüften den bewussten Befehl zu geben, sich zu drehen. Wenn Sie den Downswing mit der „Resistance Cord“ trainieren, wird Ihr Körper besser verstehen, was er tun soll – eben indem er es spüren kann.
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JONATHAN TAYLOR Der Engländer und GOLF TIME-Buch­autor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt,  ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany

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