16.08.2019

Beine im Golfschwung – die Kraftquelle

Jonathan Taylor Golf Training - Nutzen Sie Ihre Beine als Energiequelle
Jonathan Taylor
Jonathan Taylor

Beine im Golfschwung – was eine effiziente Beinbewegung mit einem Karussell zu tun hat und wie Sie durch einfache Übungen Ihre Schwunggeschwindigkeit erhöhen.


Auch im fortschreitenden Alter können wir uns auf unsere Beine im Golfschwung als kraftvolle Energiequelle verlassen.

Mit der richtigen Beinarbeit können wir unsere Schwunggeschwindigkeit erhöhen. Dabei reicht es, wenn Sie ein paar einfache Übungen ein paar Mal in der Woche ausführen.

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Kürzlich haben wir über „the Move“ gesprochen. Dabei geht es um eine hockende Bewegung, die den Übergang zwischen dem Rück- und dem Abschwung einleitet.

Diese Bewegung kann in vielen Sportarten beobachtet werden. Vom Basketball über Kugelstoßen, Speer- oder Diskuswurf. Die Athleten beugen die Beine zunächst und strecken sie dann, bevor sie das Wurfobjekt in Richtung Ziel katapultieren.

+++ Auch interessant: Jon Taylor – der perfekte Abschwung +++

Die Streckbewegung löst Bodenkräfte aus und Newtons drittes physikalisches Gesetz, das von gleichen und entgegengesetzten Kräften spricht, tritt in Kraft. Während des Schwungs entstehen durch das Strecken nicht nur senkrechte, sondern auch rotierende Kräfte.

Das führende Bein bringt die führende Hüfte nach hinten, während das hintere Bein die hintere Hüfte nach vorne bewegt. Stellen Sie sich Eltern vor, die auf beiden Seiten eines Kinderkarussells in entgegengesetzte Richtungen drücken. Je schneller sie drücken, desto schneller dreht sich das Karussell.

Beine im Golfschwung – Drehung erhöht Geschwindigkeit

Die Drehung erhöht automatisch die Geschwindigkeit, in der die Schultern rotieren und in folge die Arme, Hände und Schläger schwingen. Das Strecken der Beine sollte allerdings nicht zur Folge haben, dass sich der Kopf nach oben bewegt.

Im Gegenteil: Die Beugung im Rückschwung drückt das Becken nach oben, was dazu führt, dass sich die Wirbelsäule nach vorne neigt, und der Kopf bewegt sich wegen seines Gewichts leicht nach unten, sofern die Nackenmuskulatur entspannt ist.

Trockenübung für die korrekte Beinbewegung
  • Setup-Position mit leicht angewinkelten Beinen
  • Volle Schulterdrehung, Vorspannung in den Beinen
  • Das führende Bein bringt die führende Hüfte nach hinten, das hintere Bein die hintere Hüfte nach vorne
  • Achten Sie beim Strecken darauf, dass sich der Kopf nicht nach oben oder unten bewegt
  • Intergrieren Sie Hüftrotation in die Kniebeuge!
  • Nehmen Sie die Schwunghaltung ein, beugen Sie die Knie und drücken Sie nach oben und drehen dabei Ihre Hüften zum Ziel, während Sie Ihren Rücken beugen. auch hier gilt: Erhöhen Sie die Effektivität der Übung mit Gewichten oder einem Medizinball.

Zusätzlich zu der Übung können Sie die Geschwindigkeit, in der sich die Beine bewegen, mit einer einfachen Kniebeuge erhöhen. Erhöhen Sie die Effektivität der Übung mit Gewichten oder einem Medizinball.

Jonathan Taylor ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany. Der Engländer und GOLF TIME-Buchautor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt.

Info: www.swing-simply.com

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