15.06.2018

Piercys Wunderübung

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Scott Piercy trifft in der Proberunde zur U.S. Open keine Murmel und bricht frustriert ab. Dann entdeckt er eine Übung aus der Vergangenheit.


Scott Piercy verließ die Proberunde bei der U.S. Open aus Frust. Er fabrizierte Sockets, verlor mehrere Bälle auf den ersten Löchern und entschloss, die Generalprobe abzublasen. Im Anschluss überlegte der Amerikaner, wie er seinen Schwung in der verbleibenden Zeit wieder konkurrenzfähig werden lassen kann. Und fand auf Instagram eine Schwungübung, die er um die Weihnachtszeit mit seinen Fans teilte.
„Ich habe mich daran erinnert, dass ich in dieser Zeit den Ball über Monate hinweg sehr gut getroffen habe“, erklärte Piercy. So stand der viermalige Sieger auf der PGA Tour am frühen Donnerstag auf der Driving Range von Shinnecock Hills und führte besagte Übung durch. „Ich stecke einen Stab auf der Schwungebene hinter dem Ball in den Boden, den ich nicht berühren darf.“ So stellt er sicher, dass der Schläger auf einer steileren und konstanten Ebene schwingt.
Und schnell flogen die Bälle gerade. So gerade, dass es am Ende des ersten Tages zur Führung bei der U.S. Open reichte. Von vogelwild zu Weltklasse in nur wenigen Stunden. Fest steht, dass in Zukunft wohl mehrere Golfer diesen Drill ausprobieren werden.
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