04.06.2018

Draw und Fade leicht gemacht

Fade oder Draw? Beide gut.
Golftimer
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Der Italian-Open-Sieger Thorbjørn Olesen erklärt, wie Sie mit einfachen Anpassungen und Bewegungsbildern den Draw und Fade beherrschen lernen.


Shape deine Schläge, um nah an jede Fahne zu kommen.  Ein genaues Eisenspiel ist entscheidend, um gut zu scoren. Die mittleren Eisen sind der stärkste Part meines Spiels. Damit fühle ich mich am sichersten, weil ich den Ball in beide Richtungen shapen und dadurch jede Fahne attackieren kann.

Ich ändere meinen Ballflug, indem ich meinen Griff, die Ausholbewegung und den Durchschwung ändere. Ich zeige Ihnen, wie man das macht, aber Sie müssen es trainieren, um es auf dem Kurs konstant und berechenbar ausführen zu können.

1. Der Fade

Wann soll man einen Fade überhaupt einsetzen?

Der Ballflug von links nach rechts ist ideal, um Fahnen anzugreifen, die rechts gesteckt sind, oder um den Ball schnell anhalten zu lassen, wenn die Fahne auf dem Grün kurz gesteckt ist.

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Diese drei Punkte sollten Sie berücksichtigen:

Schwacher Griff: Für einen Fade greife ich den Schläger mit der linken Hand etwas schwächer als normal. Dafür platziere ich den Daumen in der Mitte des Schafts, im Gegensatz zu links von der Mitte beim neutralen Griff.

Schlagfläche offen halten: Ich halte die Schlagfläche länger square und die natürliche Rotation der Unterarme im Treffmoment zurück. Man hat so das Gefühl, den Schläger nach dem Treffmoment durch den Körper zu ziehen.

Schläger außerhalb der Hände: Ich nehme den Schläger zum Aufschwung nach außen vom Ball weg und lasse den Schlägerkopf von Beginn an einen Pfad verfolgen, der entlang der Ball-zum-Ziel-Linie verläuft. So startet der Ball links von der Fahne mit Fade-Spin.

2. Der Draw

Wann soll man einen Draw überhaupt einsetzen?

Der Ballflug von rechts nach links ist besonders effektiv, um links gesteckte Fahnen anzugreifen oder um Annäherungen an Fahnen zu spielen, die hinten auf dem Grün positioniert sind.

Diese drei Punkte sollten Sie berücksichtigen:

Fester Griff: Für einen Draw greife ich den Schläger mit der linken Hand etwas fester. Der Daumen ist an der Griffseite platziert und ich kann drei bis vier Knöchel sehen – anstelle von zwei Knöcheln beim neutralen Griff.

Unterarme rotieren: Die Spitze des Schlägers zeigt in Richtung Himmel, weil ich Arme und Hände im Durchschwung rotiert habe. Die Hände bleiben länger vor dem Körper, bevor sie ins hohe Finish übergehen.

Schläger innerhalb der Hände: Für den Draw nehme ich den Schläger zum Aufschwung etwas „runder“ zurück, auf einem Pfad, der den Schläger im Durchschwung schneller von innen an den Ball bringt. Denken Sie daran: Beim Draw muss die Schlagfläche im Treffmoment rechts von der Fahne zielen.

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