17.06.2019

Kaymer klettert, Esther feiert

Stark bis zum Grün: Martin Kaymer
golftime
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Gary Woodland freut sich über die Folgen seine Triumphs, Martin Kaymer glänzt mit den Eisen und Esther Henseleit bleibt auf dem Gaspedal.


2,25 

… Millionen U.S. Dollar sichert sich Gary Woodland mit seinem Sieg in Pebble Beach. Die Folge: Der Sprung auf Platz zwölf in der Weltrangliste, Platz fünf im FedExCup, die Tour-Karte bis 2024 und die Teilnahme an Major-Turnieren in den kommenden fünf Masters, PGA Championship, Open Championship) beziehungsweise zehn (U.S. Open) Jahren. Keine allzu schlechte Ausbeute.

5

… Ein-Putts in Folge, darunter vier Birdies und ein eigentlich unmögliches Up-and-Down auf Bahn zwei zauberte Brooks Koepka zu Beginn der Finalrunde auf das Parkett von Pebble Beach. Es sah fast danach aus, als könne Koepka den dritten U.S.-Open-Titel in Folge gewinnen. Er wäre der erste seit Willie Anderson, der kurz nach der Jahrhundertwende (1903-1905) drei Mal in Folge triumphiert hatte.

31

… Jahre war jener Willie Anderson erst, als er leider viel zu früh verstarb. Offizielle Todesursache: Epilepsie. 1975 wurde der viermalige Gewinner der U.S. Open in die World Golf Hall of Fame aufgenommen.  

67

… Prozent der Grüns (Platz 8 im Feld) traf Martin Kaymer während der vier Tage in Pebble Beach. Nur eine handvoll Spieler im Feld kamen auf eine noch bessere Ausbeute. Dafür hatte aber fast jeder eine bessere Ausbeute auf den Grüns. Während Kaymer in der Strokes-Gained-Statistik „Annäherung 10,24 Schläge auf die Konkurrenz gut machte, verlor er auf den Grüns 4,42 und um die Grüns 2,63. Am Ende belegte Martin Kaymer Rang 35. Trotz eiskaltem Putter. Es geht in die richtige Richtung.

23 

… Putts benötigte hingegen Esther Henseleit für ihren ersten Profi-Sieg bei der Skafto Open der LET Access Tour. Die Deutsche kam im Finale auf 64 Schläge und setzte sich mit einem Schlag Vorsprung durch. Der lohn: 8.000 Euro und einen Glaspokal. „Ich kann noch nicht wirklich fassen, dass ich gerade meinen ersten Profi-Sieg eingefahren habe“, kommentierte die 20-Jährige. Als Rookie erzielte Henseleit in diesem Jahr bereits sechs Top-Zehn-Ergebnisse, belegt Rang drei in der Saisonwertung und gab zuletzt bei der U.S. Women’s Open ihr Major-Debüt. Was ein Jahr.

67

… Schläge benötigte Sepp Straka aus Österreich am Finaltag in Pebble Beach und machte mit einer der besten Runden des Tages einige Positionen gut. Am Ende belegte er Platz 28. Auch im FedExCup ging es auf den 153. Platz nach vorne.

93.

… der Weltrangliste ist Kaymer nach der soliden Woche in Pebble Beach. Eine Verbesserung von vier Positionen. Im FedEx Cup ging es vom 126 auf den 120 Rang der Wertung. Kaymer wäre demnach Stand jetzt qualifiziert für die kommendes PGA-Tour-Saison.

373

… Meter lang ist Bahn 16 des Pebble Beach Golf Links. Während der dritten Runde entwickelte sich das Par 4 zum Tatort. Henrik Stenson hatte seinen Abschlag im First Cut platziert, touchierte seine Annäherung dann aber mit dem Hosel. Die Folge: Der Ball flog weit nach rechts und traf einen Zuschauer am Kopf. Der junge Mann lag noch immer am Boden, als Stenson eintraf und sich entschuldigte, lächelte aber und bat den Schweden, sich doch für einen Moment und Selfie zu ihm zu legen. Stenson folgte der Bitte. „Ich denke, der junge Mann hatte davor ein paar Drinks, die die Schmerzen etwas linderten“, schmunzelte Stenson, der um die Kontaktinformationen aufnahm, um dem Opfer nach der U.S. Open ein paar Geschenke zukommen zu lassen.
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