30.09.2021 | 10:02

Mercedes-Benz EQS: Wenn Autofahren wieder Spass macht

Golftimer
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Mercedes-Benz EQS. Mit Spannung erwartet: Die erste vollelektronische Luxuslimousine von Mercedes-Benz. Bereits 30.000 Vorbestellungen können die Stuttgarter verbuchen. Von Oskar Brunnthaler.


Raumschiff Enterprise ist nix dagegen. Futuristischer kann ein Auto heutzutage gar nicht sein. Was heißt Auto? Raumschiff wäre das zeitgerechtere Idiom. Die Rede ist vom neuen EQS, die neueste und erste vollelektronische Luxuslimousine von Mercedes EQ.

„Der EQS wurde entwickelt, um selbst die Erwartungen unserer anspuchsvollen Kunden zu übertreffen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, Ola Källenius.

„Genau das muss ein Mercedes leisten, um sich den Buchstaben ‚S‘ im Namen zu verdienen. Denn diesen Buchstaben vergeben wir nicht leichtfertig.“

The Open Sponsor: Mercedes-Benz und der Claret Jug sind seit über einem Jahrzehnt Partner
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Der neue EQS

Mit dem neuen EQS definiert Mercedes-EQ dieses Fahrzeugsegment völlig neu. Als erstes Modell steht der EQS zudem auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse.

Durch die Verschmelzung von Technologie, Design, Funktionalität und Konnektivität begeistert der EQS seine Fahrer und Passagiere gleichermaßen. In der Tat: Nur Fliegen übertrifft vielleicht die Leichtigkeit, mit der der 2,5-Tonnen schwere EQS scheinbar über den Asphalt schwebt.

Langfristig nachhaltig!

Die Zukunft vor Augen und den Klimawandel im Nacken blicken die Sterne-Autobauer voraus. Langfristig und nachhaltig voraus! Als Teil der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in weniger als 20 Jahren eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten.

Bereits bis 2030 will das Unternehmen mehr als die Hälfte seiner Autos mit Elektroantrieb verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. In vielen Bereichen denkt Mercedes-Benz heute schon an morgen. Darum ist der neue EQS entsprechend nachhaltig konzipiert.

Die Fahrzeuge werden CO2-neutral produziert, und es kommen ressourcenschonende Materialien wie Teppiche aus Recyclinggarn zum Einsatz. Denn Mercedes-Benz betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über das Lieferantennetz bis zur eigenen Produktion.

Der neue Mercedes-Benz EQS: Technisch absoluter Vorreiter und zugleich optisch ausgesprochen elegant
Der neue Mercedes-Benz EQS: Technisch absoluter Vorreiter und zugleich optisch ausgesprochen elegant

Das Ergebnis: Der EQS ist das aerodynamischste Serienauto der Welt. Mit viel akribischer Detailarbeit und auf Basis des Purpose-Designs konnten die Aerodynamiker in enger Kooperation mit den Designern einen neuen cw-Bestwert von 0,20 erzielen.

Davon profitiert besonders die Reichweite, bei Elektroautos kein unerheblicher Faktor. Bis zu 780 Kilometer (bei entsprechender Fahrweise) und einer Leistung von bis zu 385 kW ist der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse-Segment auch in puncto Antrieb gerecht.

Problem tanken?

Mit dem EQS startet auch eine neue Batteriegeneration mit deutlich höherer Energiedichte. Die inhouse entwickelte, innovative Batterie-Management-Software ermöglicht Updates over the Air (OTA). So bleibt das Energiemanagement über den Lifecycle aktuell.

EQS-Kofferraum: Ohne die Sitze umklappen zu müssen, auch reichlich Platz für das Golf-Bag
EQS-Kofferraum: Ohne die Sitze umklappen zu müssen, auch reichlich Platz für das Golf-Bag

Bei der Zellchemie wurde der Kobalt-Anteil der Kathoden auf zehn Prozent reduziert. Mit bis zu 200 kW lässt sich der EQS an Schnellladestationen mit Gleichstrom laden. Schon nach 15 Minuten ist Strom für bis zu weiteren 300 km nachgeladen.

Zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen kann der EQS mithilfe des Onboard-Laders komfortabel mit bis zu 22 kW mit Wechselstrom aufgeladen werden.

Mercedes-Benz garantiert übrigens mittels hochwertiger Herkunftsnachweise, dass für über „Mercedes me Charge“ geflossene Lademengen Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird. Dieses sogenannte „Green Charging“ ist seit 2021 fester Bestandteil von „Mercedes me Charge“

Das „Raumschiff“

Zurück zum Raumschiff „Enterprise“: Der EQS besitzt als ausgesprochen intelligentes Fahrzeug je nach Ausstattung bis zu 350 Sensoren. Erstens erfassen diese Entfernungen, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen.

Zweitens Lichtverhältnisse, Niederschlag und Temperaturen, die Belegung von Sitzplätzen. Drittens den Lidschlag des Fahrers oder die Sprache der Passagiere.

Verarbeitet werden diese zahlreichen Informationen von Steuergeräten, die mittels Algorithmen blitzschnell Entscheidungen treffen. Sie sind sozusagen das Gehirn.

Der neue EQS kann seine Fähigkeiten darüber hinaus auf Basis neuer Erfahrungen erweitern. Dank der „Künstlichen Intelligenz“ ist er ausgesprochen lernfähig.

Das Armaturenbrett: Die Computer-Konsole ist das Hirn der „Künstlichen Intelligenz“
Das Armaturenbrett: Die Computer-Konsole ist das Hirn der „Künstlichen Intelligenz“

Fazit: Technisch wie auch optisch ist der neue EQS eine absolute Bereicherung – wenn nicht gar eine Sensation – auf unseren Straßen. Ein lautloses Energiebündel, das dem Klimawandel voll gerecht wird.

Und das simple Armaturenbrett, die sichtbare „künstliche Intelligenz“ des EQS, vermittelt tatsächlich den Raumschiff-Charakter. Sicherlich, Tesla war der Vorreiter der E-Mobile und hat Sensationelles bewegt.

Die neue E-Generation von zukunftsweisenden Automobilen ist aber dank der neuen EQS-Flotte zwar noch ein kleiner Schritt in der Motorwelt, aber ein großer Schritt für die Menschheit.

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