17.06.2024 | 10:00

US Open 2024: Bryson DeChambeau gewinnt sein zweites Major

Bryson DeChambeau gewinnt die US Open 2024 (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Bryson DeChambeau gewinnt bei der US Open 2024 das zweite Major seiner Karriere. Rory McIlroy muss hingegen eine weitere bittere Niederlage einstecken …


Bryson DeChambeau (Foto: picture-alliance) führte das Feld der US Open 2024 vor dem Finaltag an. Durch eine grandiose Leistung am Samstag hatte er sich um drei Schläge von der Konkurrenz abgesetzt.

Lange war der Amerikaner am Sonntag dann nicht mehr in Führung. Das lag vor allem an Rory McIlroy, der zwischen den Bahnen neun und 13 ganze vier Birdies spielen konnte.

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Am Ende war es dennoch DeChambeau, der den Pokal in die Höhe stemmen durfte. Eine Schlussrunde von einem Schlag über Par reichte ihm, um sich sein zweites Major nach der US Open 2020 zu sichern.

Besonders dramatisch entwickelte sich das Turnier auf der 18. McIlroy hatte bereits zwei Bogeys auf der 15 und 16 gespielt, die beiden Kontrahenten lagen deshalb gleichauf.

Rory McIlroy hatte auf dem 18. Grün dann einen 1-Meter-Putt zum Par. Dieses hätte ihm ein Playoff gesichert, bei einem Bogey seines Gegners sogar den Sieg gebracht. Doch McIlroys Putter ließ den Nordiren abermals im Stich.

Bereits auf der 16 hatte er einen entsprechend kurzen Putt vorbeigeschoben, auch auf der 18 sollte ihn dieses Schicksal ereilen. McIlroy fiel also auf den zweiten Rang zurück, die Chance für DeChambeau war da.

Mit seiner Annäherung konnte der Amerikaner jedoch nicht das Grün, sondern nur den Bunker davor treffen. Was dann folgte, war wohl einer der besten Bunkerschläge in der Historie der US Open und des Pinehurst No.2.

„Dieser Bunkerschlag war der Schlag meines Lebens“, sagte DeChambeau, nachdem er diesen einen Meter neben die Fahne gelegt hatte. Ein Putt später stand Bryson DeChambeau als Sieger der US Open 2024 fest.

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Bryson DeChambeau holt US Open 2024

Nach seinem zweiten Major-Erfolg zeigte sich DeChambeau mehr als erleichtert. „Ich bin so glücklich, dass mir der Schlag auf der 18 gelungen ist. Oh Mann, ich wollte nicht wieder Zweiter werden.“

Bei der PGA Championship 2024 musste sich der Amerikaner noch seinem Landsmann Xander Schauffele geschlagen geben. „Die PGA hat wirklich weh getan. Xander hat großartig gespielt. Ich wollte das hier schaffen, vor allem an so einem besonderen Ort.“

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Xander Schauffele gewinnt die PGA Championship 2024 und seinen ersten Major-Titel (Foto: Picture Alliance)
Xander Schauffele gewinnt die PGA Championship 2024 und seinen ersten Major-Titel (Foto: Picture Alliance)

Seinen Sieg widmete DeChambeau vor allem seinem Vater, der im Jahr 2022 verstorben war. „Dieser Ort hat meinem Vater sehr viel bedeutet. Ich wollte es auch für ihn gewinnen.“

Nach seinem Abschlag an der 18 hatte Bryson DeChambeau noch Zweifel an seinem Sieg bei der US Open 2024. „Danach dachte ich, dass ich keine Ahnung habe, wie ich ihn schlagen soll, wenn er das Par macht. Dann habe ich das Stöhnen gehört. Das hat mir eine richtige Adrenalinspritze gegeben.“

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Für seinen Erfolg erhält DeChambeau ein Preisgeld von 4,3 Millionen U.S. Dollar. Der Zweitplatzierte Rory McIlroy muss sich mit 2,322 Millionen U.S. Dollar begnügen. Für Interviews stand der Nordire nach seiner bitteren Niederlage nicht zur Verfügung.

Auf dem geteilten dritten Rang landeten Patrick Cantlay und Tony Finau (-4), die beide noch auf ihren ersten Major-Sieg warten. Alleiniger Fünfter wurde Matthieu Pavon mit drei unter Par, im Flight mit DeChambeau konnte er sich nicht entscheidend nach vorne kämpfen.

Jäger stark, Kaymer und Straka auf den hinteren Plätzen

Ein erstes Erfolgserlebnis durften die drei deutschsprachigen Spieler bei der US Open 2024 feiern. Martin Kaymer, Stephan Jäger und Sepp Straka schafften allesamt den Cut beim dritten Major des Jahres.

Kaymer und Straka konnten ihre überzeugenden Leistungen von vor dem Wochenende aber nicht beibehalten. Martin Kaymer, der als US Open Champion 2014 noch immer qualifiziert war, beendete das Turnier bei 13 über Par auf dem geteilten 64. Rang.

Sepp Straka brauchte bei seinen 72 Löchern auf dem Pinehurst No. 2 einen Schlag weniger. Mit 12 über Par wurde er geteilter 56. Für Aufsehen sorgte Straka mit seinem Hole-in-one am Freitag, das ihm schlussendlich den Cut gesichert hatte.

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Das beste Ergebnis konnte der Deutsche Stephan Jäger einfahren. Mit fünf über Par wurde Jäger geteilter 21., verpasste die Top-20 also nur knapp. Damit landete Jäger noch vor Spielern wie Brooks Koepka (T26/+6), Jordan Spieth und Scottie Scheffler (beide T41/+8).

Eine lange Pause können die Spieler der US Open 2024 nicht einlegen. Bereits in der kommenden Woche geht es zum nächsten Signature Event der Saison, der Travelers Championship 2024.

US Open 2024: Finales Leaderboard

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