16.06.2024 | 09:38

US Open 2024: Bryson DeChambeau on top, McIlroy lauert

Bryson DeChambeau führt nach drei Runden bei der US Open 2024 (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Nach drei Runden bei der US Open 2024 liegt Bryson DeChambeau in Front. Dahinter lauert ein Dreiergespann um Rory McIlroy, Stephan Jäger ist noch in den Top-20 …


Die dritte Runde der US Open 2024 sollte das Feld etwas deutlicher auseinanderziehen als noch vor dem Wochenende. Bei sieben unter Par liegt Bryson DeChambeau (Foto: picture-alliance) an der Spitze.

Mit drei unter Par spielte DeChambeau eine der besten Runden des Tages und konnte sich so von seiner Konkurrenz absetzen. Matthieu Pavon, Rory McIlroy und Patrick Cantlay liegen mit vier unter Par bereits drei Schläge hinter der Spitze.

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Nach zehn gespielten Löchern lag Bryson DeChambeau noch gleichauf mit Pavon. Als der Amerikaner merkte, dass seine Hüfte sich verspannte, wurde er auf dem Platz von einem Physiotherapeuten behandelt. Die Behandlung schien zu wirken: DeChambeau spielte noch besser als vorher und setzte sich ab.

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Für den Führenden sind leichte Probleme mit seiner Hüfte nichts unbekanntes. „Bei ein paar Schlägen war es schwerer, wirklich durchzuziehen. Es ist okay, ich habe das jetzt seit einiger Zeit. Das ist etwas, was vom einen auf den anderen Tag einfach da war“, sagte er.

Bryson DeChambeau zeigte bei LIV Golf in den letzten Monaten überzeugende Ergebnisse, konnte aber vor allem bei den Majors auftrumpfen. Beim Masters wurde er Sechster, bei der PGA Championship belegte er den zweiten Rang. Jetzt soll es mit dem zweiten Major-Erfolg nach der US Open 2020 klappen.

Der Amerikaner sorgt noch immer mit seinen Eisen für Gesprächsstoff: Diese stammen aus einem 3D-Drucker. In die letzte Runde der US Open 2024 geht Bryson DeChambeau jetzt als Hauptfavorit. Seine Konkurrenz schläft allerdings nicht.

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US Open 2024: Dreiergespann lauert hinter Bryson DeChambeau

Sicher kann sich Bryson DeChambeau bei der US Open 2024 nicht sein. Der Pinehurst No. 2 zeigt sich immer wieder als überaus herausfordernder Platz.

Zu spüren bekam das am Samstag unter anderem der vorher Führende Ludvig Åberg. Der Schwede kam nicht über ein Tagesergebnis von drei über Par hinaus. Insbesondere das Triple-Bogey an der 13 ließ Åberg auf den geteilten fünften Rang abrutschen. Mit fünf Schlägen Rückstand hat er aber noch alle Chancen.

Nach oben arbeiten konnte sich auch der zweifache Major-Sieger Collin Morikawa. Eine 66 (-4) bedeuteten die beste Runde des Tages. Mit even Par ist der 27-Jährige aktuell geteilter Neunter, hat die Spitze aber im Blick.

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Die ersten Konkurrenten von Bryson DeChambeau bleiben aber Matthieu Pavon, Rory McIlroy und Patrick Cantlay. McIlroy wartet seit mittlerweile zehn Jahren auf seinen nächsten Major-Titel, Cantlay und Pavon konnten noch kein Major gewinnen.

„Ich liebe Golf, ich bin so glücklich, dass ich hier dabei sein darf“, freute sich Pavon nach seiner dritten Runde. „Auf der European Tour gibt es solche schweren Golfplätze nicht. Der Platz hier ist so schwierig zu spielen, aber man muss kämpfen.“

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Rory McIlroy will sich in der Finalrunde vor allem nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Explosivität gewinnt keine US Open. Man muss methodisch vorgehen und damit zufrieden sein.“

Auch der Nordire zeigte sich beeindruckt vom Pinehurst No. 2. „Ich liebe den Test, den wir hier bewältigen müssen. Man muss bei jedem Schlag fokussiert und konzentriert sein, genau so sollte eine US Open sein.“

Kaymer und Straka verlieren Plätze, Jäger aussichtsreich

Weiterhin überhaupt nicht ins Turnier findet der Weltranglistenerste Scottie Scheffler. Als amtierender Masters-Champion wurde Scheffler als Hauptfavorit gehandelt. Nachdem er nur knapp den Cut geschafft hatte, kam der 27-Jährige auch am Samstag nicht über eine Runde von einem Schlag über Par hinaus. Mit insgesamt sechs über Par ist er aktuell geteilter 42.

Eine gute Ausgangslage für den Finaltag konnte sich Stephan Jäger sichern. Trotz einer dritten Runde von drei Schlägen über Par ist Jäger aktuell geteilter 20. Bei seiner vierten US Open steht der Deutsche vor seinem besten Ergebnis, bislang war das ein 34. Platz im Jahr 2020.

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Martin Kaymer und Sepp Straka konnten ihre guten Platzierungen hingegen nicht halten. Kaymer kam am Samstag nicht über eine 77 hinaus, Straka brauchte sogar noch einen Schlag mehr. Mit insgesamt zehn über Par teilen sie sich den 61. Rang.

Für den Finaltag der US Open 2024 wurden keine besonderen Wetterverhältnisse angesagt. Es kommt für die Spieler also darauf an, wer dem Pinehurst No. 2 unter Druck am besten standhalten kann.

US Open 2024: Live-Leaderboard

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