07.03.2018

Taktiker gefragt

Golftimer
Golftimer

Im Herzen des Chiemgaus erstreckt sich die knapp 75 Hektar große Golfanlage des Golf Resort Achental. Der für die Region untypisch flache Platz bietet ein wunderschönes Panorama mit Blick auf die umliegenden Chiemgauer Alpen und den Wilden Kaiser.


Vom Platz des Golf Resort Achental blickt man auf die Chiemgauer Alpen. Der von Thomas Himmel gestaltete 18-Loch-Parcours erscheint mit 5.475 Metern Länge von den gelben Abschlägen aus zwar relativ kurz, macht dies aber mit diversen Wasserhindernissen, dichtem Rough und gut verteidigten Grüns wieder wett.

64 zum Teil sehr große Bunker und eine Grünfläche von insgesamt knapp 1,3 Hektar machen den Platz zu einer der abwechslungsreichsten Anlagen in Bayern. Auf den ersten Neun (Par 37) gilt es, drei der insgesamt fünf Par-5-Bahnen zu absolvieren.

Das mag auf den Scratch-Spieler noch relativ „leicht“ wirken, doch spätestens nach dem Turn wird auch er eines Besseren belehrt.

Denn die Back-Nine sind auf diesem Platz die Löcher, die die Spreu vom Weizen trennen. Zwei Par 5 und drei Par 3 machen die eher ungewöhnliche Konstellation perfekt, erhöhen aber auch den erwünschten Spaßfaktor.

Ein weiteres Highlight ist das Seehaus

Das ist nicht etwa eine Nullachtfünfzehn-Halfway-Hütte. Vielmehr präsentiert sich eine geschmackvolle Holzhütte mit typisch alpinem Charme. Die Topografie des Platzes setzt das Seehaus so in Szene, dass man vom Abschlag der 5. Bahn, nach der 10 und nach der 16 gleich drei Mal an diesem reizenden Holzhaus vorbeispielt.

Wer es nach der erwünschten 15-minütigen Pause gerade noch pünktlich aus den viel zu gemütlichen roten Schaukelstühlen auf den elften Abschlag schafft, wird, wie bereits erwähnt, mit dem anspruchsvolleren Teil des Platzes belohnt.

Hier findet der Spieler dann auch das Signature Hole mit der Nummer 13. Wobei, genau genommen sind es sogar zwei Signatures. Denn Bahn 13 und Bahn 14 teilen sich ein Stück weit ein Fairway. Beide Löcher spiegeln den Gesamteindruck des Platzes sehr gut wider.

Die 13 mit ihrem großen Anspruch an das taktische Vermögen des Spielers, der mit einem kurzen Schlag vorlegen muss, um dann ein mittellanges Eisen ins Grün zu haben, oder den etwas riskanteren Schlag direkt übers Wasser auf die linke Seite der beiden Fairways wagt, um dann mit einem kurzen Pitch auf den Grün zu landen. Auf der anderen Seite die Bahn 14.

Das schwerste Loch des Platzes, mit „nur“ 344 Metern vom gelben Abschlag, begrüßt den Golfer mit einem recht uneinsichtigen Schlag über das Wasserhindernis, der mindestens 150 Meter carry betragen muss, um überhaupt im Spiel zu sein.

Das klingt für viele Golfer zunächst einmal nicht über die Maßen anspruchsvoll, ändert sich aber umgehend, wenn der Ball auf dem Tee balanciert. Links aus, Wasser voraus, rechts auch, und dann auch noch zwei Fairwaybunker, eigentlich alles völlig stressfrei, wenn der Drive über 250 Meter geht… Die Grüns sind, wie alle 16 weiteren auch, groß, breit, firm, true, smooth, schnell. Echte 9,2 ft auf dem Stimpmeter, 32 Meter zu 32 Meter auf der 13 mit einem langgezogenen Break zwischen linker und rechter Hälfte.

Das Grün der 14 ist beeindruckend lang, stolze 42 Meter und 27 Meter in der Breite, die sich auf drei Mini-Plateaus verteilen.

Fazit

Die Anlage des Golf Resort Achental ist nicht nur wunderschön gelegen und in einem hervorragenden Pflegezustand, sondern auch abwechslungsreich und anspruchsvoll. Zudem erfordert sie taktisches Geschick und verfügt über sehr gut angelegte Grüns. Und wem der Platz dann doch zu kurz sein sollte, der spielt ganz einfach von Weiß.

Info: www.golf-resort-achental.com

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