golf time 42020
Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
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Bunker made easy 06.03.2020

BUNKERSCHLAG Tom Duncan zeigt eine Alternative zum konventionellen Bunkerschlag
BUNKERSCHLAG Tom Duncan zeigt eine Alternative zum konventionellen Bunkerschlag
ANPASSUNGEN Ballposition auf Höhe des Herzens und eine neutrale Schaftposition
ANPASSUNGEN Ballposition auf Höhe des Herzens und eine neutrale Schaftposition
FLYING CARPET Auf diesem Sandpolster wird der Ball aus dem Bunker getragen
FLYING CARPET Auf diesem Sandpolster wird der Ball aus dem Bunker getragen
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Tom Duncan nimmt mit einigen wenigen Anpassungen in der Ansprechposition dem Schlag aus dem Sand den Schrecken und gibt Kontrolle und Sicherheit.

Jahrgang 1971, Mitglied der PGA of Germany und PGA of Great Britain, Director of Instruction Mangfalltal school of Golf

Viele Amateure stellen sich im Bunker immer noch mit offenem Stand (links vom Ziel) und geöffnetem Schlägerblatt (rechts vom Ziel) in den Sand, weil sie das irgendwann einmal so beigebracht bekommen haben.

Das kann bei fehlender Routine schnell zu dem Problem führen, dass der Schwung zu steil wird und der Schläger zu früh in den Sand taucht, jegliche Energie verloren geht und der Ball es nicht aus dem Hindernis schafft. Kein Wunder, dass viele Amateure den Schlag aus dem Sand fürchten.



Dabei stehen einige der besten Bunkerspieler der Welt inzwischen square – oder sogar geschlossen zum Ziel – am Ball und verändern nur wenig an der Ausrichtung des Schlägers und ihrem Schwung. Das hat den Vorteil, dass die Bewegung deutlich kontrollierter und wiederholbarer wird.

Beides sind Punkte, die den meisten Amateuren aus dem Sand auf Anhieb mehr Sicherheit geben und auf Dauer das Bunkerspiel zu einer Stärke im Schlagrepertoire machen wird.

Mit wenigen Anpassen im Setup wird der Schlag aus dem Sand zur einfachen Übung:
  • Der Ball liegt zwischen der Mitte des Stands und dem vorderen Fuß. Bei Rechtshändern bedeutet das etwa auf Höhe des Herzens.
  • Der Schaft zeigt in Richtung der Gürtelschnalle (neutral). Das führt dazu, dass der Bounce – die Unterseite des Wedges – aktiv eingesetzt werden und sich der Schläger nicht so tief eingraben kann.


Außerdem hat man mit diesem Setup mehr Kontrolle über den Loft des Schlägers und damit die Länge des Bunkerschlags. Danach sollte es das Ziel sein, einen etwa 15 auf 7 Zentimeter großen Bereich des Sands zu erwischen. Das entspricht in etwa der Größe eines 3er-Sleeves Bälle oder der Größe eines iPhones, in dessen Mitte der Ball liegt.

Diese Fläche nenne ich Flying Carpet, da der Ball auf diesem Polster wie von Zauberhand aus dem Bunker getragen wird. Mit diesen einfachen Anpassungen nehmen wir dem Bunkerschlag den Schrecken und machen ihn besser kontrollierbar und wiederholbarer.


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