06.10.2020 | 20:03

Die Slice-verzeihendsten Game-Improvement-Driver 2020

Robogolfer
Robogolfer

Wir stellen die fehlerverzeihendsten Game-Improvement-Driver 2020 der führenden Hersteller in Hinblick auf die Slice-Toleranz vor. Getestet mit dem Miya Shot Robo V Schwungroboter unter stets gleichen und objektiv zu bewertenden Bedingungen.


Einen guten Driver macht natürlich erst einmal möglichst impulsive Länge vom Tee aus. Aber auch in Hinblick auf die Fehlerverzeihung, hier vor allem gegen den Slice, sollte ein gutes Modell den Spieler möglichst unterstützen. Wir haben im Rahmen unserer Robotests 2020 zwölf Modelle dahingehend etwas genauer unter die Lupe genommen.

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Wie wurde getestet?

Nach jeweils vorhergehender Justierung, wurden mit jedem Driver insgesamt zehn Bälle mit geöffnetem Schlägerblatt (6°) geschlagen.

Davon wurden die “Ausreißer”, also die drei schlechtesten und drei besten Ergebnisse, aus der Wertung genommen und aus den übrigen vier der Durchschnitt errechnet.

Der Miya Shot Robo V Schwungroboter
Der Miya Shot Robo V Schwungroboter

 

Die Schwunggeschwindigkeit im Treffmoment betrug einheitlich 90 mph (rund 145 km/h). Der verwendeter Ball ist der Callaway Chrome Soft Truvis 2020.

Zur Erhebung der Daten wurde ein GCQuad von Foresight Sports verwendet. Mit seinen vier Hochgeschwindkeits-Kameras (bis zu 10.000 Bilder pro Sekunde) erfasst der Launch Monitor nicht nur den Ballflug, er kann auch den Treffmoment von Schläger und Ball erkennen. Er lässt dadurch Rückschlüsse auf das Verhalten des Schlägerkopfs im Impact ziehen.

Getestet wurden folgende Modelle (alphabetische Reihenfolge):

  • CALLAWAY MAVRIK MAX
  • COBRA F-MAX AIRSPEED
  • COBRA KING SPEEDZONE XTREME
  • EXOTICS EXS 220
  • MIZUNO ST200
  • PXG 0811 XF
  • TAYLORMADE SIM MAX
  • TITLEIST TS2
  • U.S. KIDS GOLF TS3 V5
  • WILSON STAFF LAUNCH PAD
  • XXIO ELEVEN
  • YAMAHA RMX

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4 Kommentare

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  1. AvatarDennis sagt:

    Ich finde den Test sehr spannend, aber wieso hat ein Roboter Ausreißer, schlägt er den Ball nicht jedesmal gleich, gerade weil er ein Roboter ist? Oder verhalten sich etwa die Schläger nicht jedesmal gleich? Meine zweite Frage: Waren alle anderen Parameter (AoA, Smash Factor, Loft, Spin Loft, Launch Angle, etc) bei jedem Schläger dieselben?

    1. GolftimerGolftimer sagt:

      Guten Morgen Dennis, wir haben uns hier von Anfang an an den Statistikern orientiert, die bei Analysen ähnlich vorgehen. Der Roboter ist hier nicht das Problem, eher die Tatsache, dass das Material – also ja, Schläger und Schäfte, aber auch die verwendeten Bälle etc. nie exakt gleich performen. So sind wir auf der sicheren Seite, ein möglichst repräsentatives Gesamtergebnis zu liefern.

  2. AvatarBricel sagt:

    Soso, von den je 10 Shots wurden also die besten und schlechtesten 3 aus der Wertung genommen und aus den restlichen 6 ….
    Ob man auf die Auswertung wirklich was geben kann?

    1. GolftimerGolftimer sagt:

      Na ja, sorry, ein Flüchtigkeitsfehler, muss natürlich heißen “von den restlichen vier…”. Aber danke fürs Mitdenken, ist korrigiert.

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