16.03.2024 | 14:38

Golf Drivertest 2024: Zwölf Allround Modelle im Härtetest

Robogolfer
Robogolfer

Golf Drivertest 2024. Zwölf aktuelle Driver der Kategorie Allround der führenden Hersteller im Härtetest durch Mensch und Maschine.


28 Driver haben wir im ersten Teil unseres Driver Tests 2024 unter die Lupe genommen. Darunter zwölf Modelle der Kategorie „Allround“, acht der Kategorie „Game Improvement“ und erstmals auch acht Ladies-Modelle.

Los geht es mit den aktuellen Drivern für 2024 der Kategorie „Allround“. Diese zeichnen sich durch höhere Energieübertragung und -effizienz im Treffmoment aus, jedoch mit etwas weniger Fehlerverzeihung als die Modelle der Kategorie „Game Improvement“.

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Sie richten sich daher eher an den etwas besseren Golfer, der den Ball gut trifft und eher Wert auf Spielbarkeit bzw. Manövrierbarkeit des Balls legt.

Wie wir getestet haben bzw. eine detaillierte Erklärung unseres Testverfahrens finden Sie, wenn Sie hier klicken …

Hier auch kurz und knapp zusammengefasst:

  • Schlägerkopfgeschwindigkeit im Treffmoment: 90mph
  • Eintreffwinkel:
  • Je Driver: 50 Bälle (je 10 square für Heel und Toe sowie geöffnet bzw. geschlossen für Slice und Hook)
  • Subjektiver Test durch den Pro
  • Verwendeter Ball: Titleist Pro V1 RCT
  • Launchmonitor: TrackMan 4

Die Ergebnisse, jeweils nach Platzierung sortiert (werden laufend ergänzt):

Golf Drivertest 2024: Kategorie Allround

Folgende Modelle haben wir in unserem Golf Drivertest 2024 in der Kategorie Allround getestet:

Golf Drivertest 2024: Details und Fazits

Callaway Paradym Ai Smoke MAX

Der Paradym Ai Smoke Max ist der Weitenjäger in der Kategorie Allround: Zweithöchste Ballspeed, zweihöchster Abflugwinkel, moderate Spinrate und die zweithöchste Flugbahn resultieren im längsten Carry und in der Folge auch in der längsten Gesamtdistanz. Big Bravo!

Callaway Paradym Ai Smoke Max Driver
Callaway Paradym Ai Smoke Max Driver
  • Schaft: Mitsubishi Tensei AV Blue 55
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,75“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 649,–
  • www.callawaygolf.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der Ai Smoke Max überzeugt durch einen sehr ausgewogenen Gesamteindruck. Neben der besten Gesamtlänge verzeiht der Schläger Fehltreffer teilweise erstaunlich gut. Diese korrigierende Wirkung folgt dabei allerdings keinem klar erkennbaren Muster.

  • Schlagfläche: Gerade, leicht offen
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Weich
  • Rückmeldung: Hoch
  • Klang: Explosiv

Cleveland Launcher XL2

Der Cleveland Launcher XL2 weist ein ähnliches Flugbahnmuster wie die Draw-Version auf: Vergleichsweise die flacheste Flugbahn mit kurzem Carry, dafür dem längsten Roll. Klassenbester ist das Modell bei unsauber getroffenen Bällen im Toe-Bereich sowie Zweiter bei Hooks.

Cleveland Launcher XL2 Driver
Cleveland Launcher XL2 Driver
  • Schaft: Mitsubishi Tensei AV Blue 55
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,50“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 479,–
  • www.dunlopsports.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der Schlägerkopf sieht im Setup sehr groß aus und die Schlagfläche ist für diese Kategorie eher schon etwas zu sehr geschlossen. Spitzentreffer und Hooks bleiben dabei tendenziell gerader als bei anderen Schlägern dieser Kategorie. Der Klang im Treffmoment ist ziemlich metallisch.

  • Schlagfläche: Gerade, leicht geschlossen
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Kopflastig
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Gering
  • Klang: Metallisch

Cobra Darkspeed X

Der Darkspeed X zählt zu den Drivern, die den Ball auf eine vergleichsweise niedrige Flugbahn schicken, genauer gesagt die zweitniedrigste in dieser Kategorie. Nach einem eher kurzen Carry folgt ein enormer Roll, der ihn die 220 Meter Gesamtdistanz knacken lässt.

Cobra Darkspeed X Driver
Cobra Darkspeed X Driver
  • Schaft: UST LIN-Q M40X Blue
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,50“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 599,–
  • www.cobragolf.com

Subjektives Fazit vom Pro: Die Optik des Darkspeed X sticht im Vergleich zu anderen Modellen deutlich heraus. Der fast komplett schwarze Look mit matter Krone erinnert dabei an eine Tarnfarbe und wirkt dabei gleichzeitig erstaunlich spritzig. Nichts lenkt hier vom Wesentlichen ab.

  • Schlagfläche: Gerade, square
  • Trägheit: Gering
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Explosiv

Mizuno ST-Z 230

Ein solider Allrounder in so ziemlich allen Bereichen ist der Mizuno ST-Z 230. Er befördert den Ball auf einer mittelhohen Flugbahn zu einer beachtlichen Gesamtdistanz von jenseits der 220 Meter. Starke Ergebnisse liefert das Modell zudem bei Toe-Treffern und auch gehookten Bällen.

Mizuno ST-Z 230 Driver
Mizuno ST-Z 230 Driver
  • Schaft: Fujikura Motore F3 5
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,0“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 549,–
  • www.mizunogolf.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der ST-Z 230 macht einen rundum soliden Eindruck, was die Optik angeht. Und auch im Setup versprüht er regelrecht Selbstvertrauen, wenngleich die Schlagfläche leicht offen wirkt. Das Feedback im Treffmoment ist angenehm weich, der Klang im Treffmoment knackig-satt.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, leicht offen
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Weich
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Explosiv

PING G430 MAX

Der G430 Max bringt es in Summe auf ordentlich Länge, kratzt knapp an der 220-Meter-Marke. Auf dem Weg dahin schickt der Max den Ball auf vergleichsweise mittel- bis hohe Flugbahn. Im Hinblick auf die Fehlerverzeihung dominiert die Resistenz gegen gehookte Schläge.

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21. LeisureBreaks Guide for Free Golf https://www.leisurebreaks.de/produkt/leisurebreaks-guide-for-free-golf-2024-25/
PING G430 Max Driver
PING G430 Max Driver
  • Schaft: PING Alta CB Black 55
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,75“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 625,–
  • www.ping.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der G430 Max vermittelt die typische Ping-Optik, wobei die vielen Muster auf der Schlägerkrone vielleicht etwas zu viel des Guten sind. Er schwingt sich sehr leicht, der Kopf lässt sich dabei im Schwung sehr gut spüren. Der Sound ist metallisch, aber eher angenehm tief einzuordnen.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, square
  • Trägheit: Gering
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Hart
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Metallisch

Srixon ZX5 MK II

Der ZX5 MK II startet mit der höchsten generierten Ballspeed in dieser Kategorie. In Folge der höchsten Spinrate generiert das Modell die höchste Flugbahn und das zweitlängste Carry – nach der Landung aber auch den kürzesten Roll. Kontrolle steht auch hier im Fokus.

Srixon ZX5 MK II Driver
Srixon ZX5 MK II Driver
  • Schaft: Project X Hzrdus Smoke RDX Red
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,25“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 599,–
  • www.dunlopsports.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der absolute Sweetspot scheint kleiner zu sein als gewöhnlich, jedoch produzieren leichte Fehltreffer immer noch sehr gute Ballgeschwindigkeiten. Daher fällt dieser Aspekt bei der Gesamtperformance – abgesehen vom Schlagggefühl – nicht sonderlich ins Gewicht.

  • Schlagfläche: Gerade, leicht offen
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Gering
  • Klang: Metallisch

Srixon ZX7 MK II

Der Srixon ZX7 MK II produziert gegenüber dem ZX5 MK II deutlich weniger Spin, resultierend in eine niedrigeren Flugbahn, etwas kürzerem Carry und dafür längerem Roll. Der Driver bringt es auf Platz 4 in der Gesamtdistanz, ist zudem Klassenbester bei Heel-Treffern. Sehr solide!

Srixon ZX7 MK II Driver
Srixon ZX7 MK II Driver
  • Schaft: Project X Hzrdus Black 60 5.5
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,25“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 599,–
  • www.dunlopsports.com

Subjektives Fazit vom Pro: Optisch verfügt der Srixon ZX7 MK II über einen sehr sportlich wirkenden Schlägerkopf. Das Finish ist eher traditionell in matt-schwarz gehalten. Besonders zu erwähnen sei trotz des anspruchsvoll wirkenden Designs die sehr gute Fehlerverzeihung, gerade bei Fersentreffern.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, square
  • Trägheit: Hoch
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Explosiv

TaylorMade Qi10

Lang und fehlerverzeihend: Der TaylorMade Qi10 ist mit einer Gesamtdistanz von jenseits der 221 Meter nicht nur einer der Längsten des Tests, er ist zudem auch top in Hinblick auf geslicte wie gehookte Bälle. Genauer gesagt sogar Klassenbester bei Hooks und auf Platz 3 beim Slice. Top!

TaylorMade Qi10 Driver
TaylorMade Qi10 Driver
  • Schaft: Fujikura Ventus TR Blue 5
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,75“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 649,–
  • www.taylormadegolf.eu

Subjektives Fazit vom Pro: Der TaylorMade Qi10 erzielte die niedrigste Spinrate bei 90 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit. Bei der Schlagweite schlummert hier enormes Potenzial für Spieler mit negativem Eintreffwinkel, da der Schlägerloft erhöht werden könnte, ohne dass sich dabei die Spinrate zu sehr erhöhen würde.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, square
  • Trägheit: Gering
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Weich
  • Rückmeldung: Hoch
  • Klang: Gedämpft

Golf Drivertest 2024: Titleist TSR2

Das optimale Zusammenspiel aus hoher Ballspeed, höchstem Abflugwinkel und niedriger Spinrate lässt den TSR2 die Bälle auf die dritthöchste Flugbahn schicken bei ebenfalls drittlängstem Carry sowie langem Roll. Das Ergebnis: Platz 2 in der Gesamtdistanz – stark!

Titleist TSR2 Driver
Titleist TSR2 Driver
  • Schaft: Project X Hzrdus Red CB 50 5.5
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,75°
  • Schaftlänge: 45,50“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 649,–
  • www.titleist.de

Subjektives Fazit vom Pro: Der Titleist TSR2 fühlt sich außergewöhnlich weich im Treffmoment an. Der Ball scheint regelrecht von der Schlagfläche loszuschießen. Trotz seiner eher konservativen Optik besticht das Modell durch seine Sportlichkeit und die ausgesprochen gute Fehlerverzeihung bei Fehlschlägen.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, leicht offen
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Kopflastig
  • Gefühl im Treffmoment: Weich
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Explosiv

Wilson DYNAPWR Carbon

Der Wilson Golf DYNAPWR Carbon produziert eine moderate Ballspeed, einen hohen Abflugwinkel und eine mittelhohe Flugbahn. Er schickt den Ball auf das viertlängste Carry und auf Platz 3 in der Gesamtdistanz. Zudem gute Fehlerverzeihung bei Heel-Treffern. Heißer Tipp!

Wilson DYNAPWR Carbon Driver
Wilson DYNAPWR Carbon Driver
  • Schaft: Fujikura Ventus Blue 60
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,75“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 480,–
  • www.wilson.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der hohe Karbon-Anteil im Schläger sorgt für ein weiches Schlaggefühl und einen angenehm gedämpften Klang. Dennoch erzeugt der Wilson DYNAPWR Carbon ein sehr explosives Gefühl im Treffmoment, der Sweetspot fühlt sich dabei auf eine gewisse Art größer an.

  • Schlagfläche: Gerade, square
  • Trägheit: Hoch
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Weich
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Gedämpft

Wilson DYNAPWR Titanium

Der Wilson Golf DYNAPWR Titanium kann es in puncto Länge nicht ganz mit dem Carbon aufnehmen, wobei knapp 218 Meter an Gesamtdistanz absolut passabel sind. Er punktet dafür umso mehr bei der Fehlerverzeihung. Platz 2 beim Slice und auch bei Toe-Treffern – sehr, sehr gut!

Wilson DYNAPWR Titanium Driver
Wilson DYNAPWR Titanium Driver
  • Schaft: Project X Hzrdus Smoke RDX Red 50
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,75“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 400,–
  • www.wilson.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der Wilson Golf DYNAPWR Titanium verfügt trotz seiner neutralen Optik im Setup über eine grundlegende Draw-Tendenz. Und damit eine für diese Schläger-Kategorie eine ungewöhnlich hohe Anti-Slice-Wirkung. Dadurch werden ganz nebenbei auch Balltreffer an der Schlägerspitze sehr gut „entschärft“.

  • Schlagfläche: Gerade, square
  • Trägheit: Mittel
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Explosiv

Golf Drivertest 2024: XXIO 13

Die Stärken des XXIO 13 liegen ganz klar in der Fehlerverzeihung, er ist zudem die erste Wahl für Golfer mit Slice-Problemen, was die seitliche Abweichung angeht. Er schickt den Ball auf eine relativ hohe Flugbahn, der nach der Landung schnell zur Ruhe kommt.

XXIO 13 Driver
XXIO 13 Driver
  • Schaft: XXIO 13 MP1300
  • Schaft-Flex: R
  • Loft: 10,5°
  • Schaftlänge: 45,50“
  • Linkshänder: ja
  • Preis (€): 849,–
  • www.dunlopsports.com

Subjektives Fazit vom Pro: Der XXIO 13 fühlt sich im Großen und Ganzen sehr dynamisch und schnell an. Er könnte definitiv Spielern helfen, die sich beispielsweise etwas mehr Schwunggeschwindigkeit wünschen. Der Klang ist zwar etwas metallisch, jedoch klingt er dabei nicht blechern oder gar hohl.

  • Schlagfläche: Leicht gewölbt, leicht offen
  • Trägheit: Gering
  • Balance: Ausgewogen
  • Gefühl im Treffmoment: Mittel
  • Rückmeldung: Mittel
  • Klang: Metallisch
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