01.04.2022 | 11:46

Der Step-Drill

Tom Duncan
Tom Duncan

Der Step-Drill. Tom Duncan erklärt, wie das Training mit dem Speed-Stick dabei hilft, im Flow zu bleiben und mehr Geschwindigkeit im Schwung zu erzeugen.


Mythen und scheinbar hilfreiche Trainingstipps der Spielpartner hört man nicht nur auf deutschen Golfplätzen immer wieder. „Lass den Kopf unten“, „Da warst du zu neugierig“ oder „Schwing langsamer“. Auf letzteren möchte ich etwas genauer eingehen.

Eines der größten Missverständnisse bei den meisten Amateurgolfern ist die Annahme, der Grund für einen schlechten Ballkontakt sei ein zu schneller Schwung. Tatsache ist: Je mehr Flow und Dynamik der Schläger bekommt, desto stabiler wird die Schwungform.

+++ Passend zum Thema: Hüftdrehung – Ladeprobleme +++

Was zu besseren Golfschlägen führt, die konstanter und weiter fliegen. Lösen Sie sich von dem Versuch, sich statisch verschiedene Musterpositionen einzutrichtern.

Mit dem Speed-Stick lernen Sie, den Körper korrekt einzusetzen und so nicht nur ein konstant abrufbares Schwungmuster zu erzeugen, sondern erwiesenermaßen auch mehr Power.

Zahlreiche Tourspieler, darunter auch Ian Poulter, trainieren mit dem Speed-Stick, vor allem zum Aufwärmen vor der Runde.

Folgende Übung, der Step-Drill, kann auch Ihnen dabei helfen, im Flow zu bleiben und mehr Schlägerkopf-Geschwindigkeit zu generieren.

Der Step-Drill mit dem Speed-Stick

1) Nehmen Sie die Grundposition ein und achten Sie darauf, die Füße etwas enger als sonst nebeneinander zu positionieren. Greifen Sie den Speed-Stick wie einen Schläger.

Grundposition mit dem Speed-Stick
Grundposition mit dem Speed-Stick

2) Führen Sie den Schläger vor der Ausholbewegung ein Stück in die „falsche“ Richtung, um beim Ausholen noch mehr Dynamik zu erzeugen.

Pendelbewegung mit dem Speed-Stick
Pendelbewegung mit dem Speed-Stick

3) Holen Sie aus und heben Sie den vorderen Fuß leicht an. Kurz vor dem höchsten Punkt folgt ein Schritt mit dem vorderen Fuß nach vorne.

Ausholen und vorderen Fuß leicht anheben
Ausholen und vorderen Fuß leicht anheben

4) Volle Kraft voraus! Der kleine Schritt dient als Impuls für einen kraftvollen Durchschwung. Achten Sie auf das Zischen des Speed-Sticks.

Abschwung
Abschwung

5) Schwingen Sie zu einer normalen, ausgewogenen Endposition durch, bei der Ihr Gewicht über dem vorderen Fuß liegt.

Endposition
Endposition

Tom Duncan, Jahrgang 1971, ist Mitglied der PGA of Germany und PGA of Great Britain sowie Director of Instruction der Mangfalltal School of Golf.

Info: www.golf.swingworks.de

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