05.08.2022 | 14:46

Golfen bei Wind – Tipps vom Pro

Tom Duncan
Tom Duncan

Golfen bei Wind. Tom Duncan gibt Tipps für Ihr Spiel bei windigen Bedingungen – und wie Sie sich perfekt diesem Element anpassen …


Wind ist nicht unbedingt der Freund des Golfers. Macht er doch bestimmte Kriterien für einen guten Schwung zunichte und das eigene Spiel fehleranfällig. Auch ist es bisweilen schwierig, einzuschätzen, wie stark der Ballflug durch den Wind beeinflusst wird.

Besonders, wenn er nicht konstant aus einer Richtung weht, sondern dazu tendiert, zu drehen. Wie man mit windigem Wetter am besten umgeht, lernen Sie, wenn Sie einige Tipps befolgen.

Grundsätzlich gilt: Kämpfen Sie nicht gegen die Elemente, da können Sie nur verlieren. Speziell bei Seitenwind ist es ratsam, über die eigene Körperausrichtung zu steuern. Soll heißen: Bei Wind von rechts richten Sie sich entsprechend weiter rechts aus und andersherum.

+++ Zum Thema: Der Step-Drill +++

Wie stark Sie sich dabei in den Wind ausrichten müssen, hängt natürlich von der Windstärke ab. Nach einigen Schlägen – idealerweise vor der Runde auf der Range – sollten Sie relativ schnell herausfinden, wie stark der Wind die Bälle beeinflusst und entsprechend weit die gegensteuernde Ausrichtung notwendig ist. Für Gegen- bzw. Rückenwind gibt es hingehen ganz einfache Abhilfe …

Schlag bei Gegenwind

Stellen Sie sich mittig über den Ball und verlagern Sie das Gewicht als Rechtshänder auf den linken Fuß. Zücken Sie besser das Eisen 6, anstatt ein Eisen 7 zu wählen. Verkürzen Sie Ihren Rück- und auch Durchschwung:

Wenn Sie nicht vollständig ausholen, bekommt der Ball einen flacheren Abflugwinkel und damit eine tiefere Flugbahn. Indem sich der Ball nicht so hoch in den Himmel schraubt, ist er nicht so anfällig für die Einwirkungen des Winds.

Unser Tipp

Bei Gegenwind versuchen Sie, den Ball flach zu halten. Hierfür ein Eisen weniger wählen und gleichzeitig den Schwung verkürzen.

Tom Duncan - Schlag bei Gegenwind
Tom Duncan – Schlag bei Gegenwind

Schlag bei Rückenwind

Der Ball sollte hier tendenziell näher am linken Fuß liegen (für Rechtshänder). Die Wirbelsäule ist leicht geneigt. Bei Rückenwind wählen Sie besser das Eisen 7 anstatt eines Eisen 6. Dank mehr Spin des Balls erhöhen sich der Abflugwinkel und in Folge auch die Flugkurve und Sie nutzen somit den Rückenwind für mehr Länge. Probieren Sie es aus, wie immer, macht auch hier Übung den Meister.

Tom Duncan - Schlag bei Rückenwind
Tom Duncan – Schlag bei Rückenwind

Unser Tipp

Bei Rückenwind wählen Sie ein Eisen, das den Ball höher in die Luft befördert. Sie profitieren dann von zusätzlicher Länge.

Tom Duncan, Jahrgang 1971, ist Mitglied der PGA of Germany und PGA of Great Britain sowie Director of Instruction der Mangfalltal School of Golf.

Info: www.golf.swingworks.de

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