26.07.2022 | 13:17

Jonathan Taylor – Aufhängung Golfschwung

Jonathan Taylor
Jonathan Taylor

Jonathan Taylor erklärt, wie Sie mit einer Übung erreichen, dass Ihre Wirbelsäule im Schwung Platz für Beine und Hüfte macht und gleichzeitig den Kopf und die Schultern stützt.


Ihre Wirbelsäule muss während des Golfschwungs mehrere Aufgaben erfüllen, aber keine ist so wertvoll wie die Aufgabe, Ihren Kopf und Ihre Schultern während des Abschwungs zu stützen und zu halten. Ihre Wirbelsäule muss sich biegen und beugen, während sich gleichzeitig Beine und Hüfte frei bewegen können.

Stellen Sie sich die Federung eines Autos vor, die den Insassen eine bequeme Fahrt ermöglicht, während die Räder Schlaglöcher auf der Straße überwinden. Ihre Wirbelsäule muss beim Abschwung eine ähnliche Funktion erfüllen wie die Federung eines Autos:

Sie muss es Ihren Beinen ermöglichen, sich zu beugen und zu strecken, ohne dass Kopf und Schultern beeinträchtigt werden. Dies ist notwendig, weil Sie die Bodenkräfte nutzen müssen, um Ihren Golfschwung zu beschleunigen und Ihre Hüfte zu drehen, was ein Beugen und Strecken der Beine erfordert.

+++ Zum Thema Schwungtipps: Jonathan Taylor – Hüftdrehung +++

Gleichzeitig sollte Ihre obere Schwungachse, ein Punkt in etwa zwischen den Schulterblättern, den gleichen Abstand zum Golfball haben. Zu unserem Glück ist die menschliche Wirbelsäule für genau diesen Zweck gebaut, aber es braucht ein wenig Hilfe und Übung, um diese Fähigkeit zu perfektionieren.

Als Sie zum ersten Mal mit dem Golfspielen begannen, haben Sie instinktiv versucht, die Beine still zu halten und nur die Arme zu schwingen, in der irrsinnigen Annahme, dass Sie den Ball auf diese Weise leichter treffen würden. Leider ist genau das Gegenteil der Fall.

Wenn Sie Ihre Beine so bewegen, dass Sie Ihre Hüfte drehen, schaffen Sie mehr Platz für Schultern und Arme, ohne dass sich die Arme im Treffmoment beugen müssen (Chicken Wings). Diese dynamische Bewegung Ihres Unterkörpers erfordert eine Beugung Ihrer Wirbelsäule, sodass Ihr Oberkörper seinen Abstand zum Ball halten kann.

Jonathan Taylor Übungsschritte – Aufhängung

Nehmen Sie Ihre Ansprechposition ohne Schläger ein und verschränken Sie die Arme vor der Brust (Abb. 1). Legen Sie Ihren Kopf gegen eine Wand oder einen Ausrichtungsstab. Drehen Sie Ihre vordere Schulter unter dem Kinn vom Ziel weg, ohne den Kopf zu bewegen (Abb. 2).

Jonathan Taylor: Übungsschritte 1 und 2
Jonathan Taylor: Übungsschritte 1 und 2

Drehen Sie Hüfte und Schultern in Richtung Ziel, wobei Sie den Kopf ruhig halten (Abb. 3). Üben Sie diese Bewegungen, indem Sie Ihre Beine leicht beugen, wenn Sie sich zum Ziel hin drehen (Abb. 4).

Jonathan Taylor: Übungsschritte 3 und 4
Jonathan Taylor: Übungsschritte 3 und 4

Stecken Sie dann wieder Ihre Beine, wenn sich Ihre hintere Schulter unter das Kinn dreht (Abb. 5). Ihr Kopf sollte die ganze Zeit über ruhig bleiben. Der Kopf kann sich während des eigentlichen Schwungs auf und ab bewegen, aber Sie sollten üben, ihn ruhig zu halten (Abb. 6). Wenn Sie sich selbst bei dieser Übung filmen, werden Sie sehen, wie sich Ihre Wirbelsäule automatisch biegt und krümmt, um Ihren Kopf ruhig zu halten.

Jonathan Taylor: Übungsschritte 5 und 6
Jonathan Taylor: Übungsschritte 5 und 6

Jonathan Taylor. Der Engländer und GOLF TIME-Buchautor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt. Er ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany.

Info: www.swing-simply.com

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