05.10.2021 | 11:49

Drei Fragen an … Nelly Korda

Markus Scheck
Markus Scheck

Drei Fragen an … Nelly Korda: Die Olympiasiegerin und Weltranglistenerste Nelly Korda über die Bedeutung und den Einfluss der Familie.


Wie ist es, mit deiner Schwester Jessica auf der Tour zu spielen und so viele Erfahrungen miteinander teilen zu können?

Jess ist die beste große Schwester. Sie ist die selbstloseste Person, die ich kenne. Sie ist fünf Jahre älter und hat mich in die Gepflogenheiten des professionellen Golfens eingeführt. Ich hatte großes Glück, weil viele Leute diese Gelegenheit nicht bekommen. Wenn ich Probleme habe, ist sie immer für mich da.

Der Erfolg, den deine Familie in verschiedenen Sportarten hatte, ist erstaunlich. Kannst du das, was du, deine Familie und deine Geschwister erreicht haben, in einen Kontext setzen?

Ehrlich gesagt, merkt man es erst, wenn jemand wirklich darüber spricht, weil wir immer in „the zone“ sind und nur danach streben, noch mehr zu erreichen. Seb ist die Top 50 der Welt im Tennis. Er spielte dieses Jahr in Wimbledon. Es ist so surreal. Und Jess hat auch dieses Jahr gewonnen. Es wird einem erst bewusst, wenn es jemand erwähnt, und dann denkt man: „Oh, wow, ja, das ist wirklich cool.“

+++ Passend zum Thema: Drei Fragen an … Paul Lawrie +++

Woher kommt dieser Antrieb, Nelly?

Ich denke, wir pushen uns als Familie gegenseitig. Jedes Mal, wenn ich etwa gegen meinen Vater spiele – und er spielt so gut wie überhaupt kein Golf – will er, dass es um Geld geht. Er weiß immer, wie man bei mir die richtigen Knöpfe drückt. Ich gewinne dann meist mit 1-auf, aber wir versuchen immer, uns gegenseitig besser zu machen.

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