07.12.2023 | 13:20

Försterling, Krauter und Mack erhalten LPGA-Tourkarte

Robin Dittrich
Robin Dittrich

Bis zum Schluss blieb es spannend bei der LPGA Q-Series. Nach sechs Runden sind alle Tourkarten für die Saison 2024 verteilt – auch an drei Deutsche.


Was für ein Jahr für die deutsche Golferin Alexandra Försterling. Zwei Siege auf der Ladies European Tour stehen bei ihr zu Buche.

Im September konnte Försterling die VP Bank Swiss Ladies Open für sich entscheiden.

Alexandra Försterling gewinnt bei der Swiss Ladies Open ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour.
Alexandra Försterling gewinnt bei der Swiss Ladies Open ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour.

Nur zwei Monate später triumphierte die Deutsche auch bei der Mallorca Ladies Open.

Kurz nach dem Finale der LET trat sie den weiten Weg nach Amerika an, um die Qualifikation für die LPGA Tour zu spielen.

In der zweiten Qualifikationsrunde belegte die 24-Jährige einen beeindruckenden zweiten Platz.

+++ Zum Thema: Alexandra Försterling – eine Bilderbuchkarriere +++

Alexandra Försterling
Alexandra Försterling

Beim Finale der LPGA Q-Series ging es für sie dann um alles.

Über sechs Runden traten die besten 104 Spielerinnen an, um sich eine von 45 Tourkarten für die LPGA Tour zu sichern.

Eine dieser 45 ist auch Alexandra Försterling, die mit einem Gesamtergebnis von 11 unter Par auf dem geteilten 27. Rang landete.

Mit zwei unter Par am Schlusstag setzte sie sich deutlich von den Rängen ab, die keine Tourkarte erhielten.

+++ Zum Thema: Aline Krauter – All in! +++

Krauter und Mack qualifizieren sich erneut für die LPGA Tour

Auch Aline Krauter und Polly Mack dürfen sich freuen – beide spielten bereits in der vergangenen Saison auf der LPGA Tour.

Mit 12 unter Par nach sechs Runden wurde Aline Krauter geteilte 23.

Am Schlusstag machte es Krauter mit drei Bogeys auf ihren letzten neun Löchern zwar spannender als nötig, kam aber trotzdem deutlich in die Top-45.

Aline Krauter (Foto: LET/Tristan Jones)
Aline Krauter (Foto: LET/Tristan Jones)

Noch besser machte es Polly Mack: Mit einigen beeindruckenden Runden schaffte es Mack auf 20 unter Par.

Mit ihren Leistungen erreichte Polly Mack den geteilten fünften Rang. Am Ende hatte sie jedoch einigen Rückstand auf die ersten drei Plätze.

Alexandra Försterling (l.), Polly Mack (Foto: Tristan Jones/LET)
Alexandra Försterling (l.), Polly Mack (Foto: Tristan Jones/LET)

Die LPGA Q-Series gewinnen konnte die Australierin Robyn Choi mit 29 unter Par.

Zweite wurden Mao Saigo aus Japan sowie die Südkoreanerin So Mi Lee mit jeweils 26 unter Par.

Die Gewinnerin des Race to Costa del Sol, Trichat Cheenglab, erreichte den geteilten 38. Platz und spielt im kommenden Jahr ebenfalls auf der LPGA Tour. Vielleicht ja sogar mit Chancen auf eine Major-Teilnahme …

Hier geht es zum finalen Leaderboard

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