27.07.2016

“DJ” vs. “JD” – Showdown beim letzten Major?

golftime
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Springfield, New Jersey – Beim letzten Major des Jahres im Baltusrol Golf Club könnte es zum großen Showdown zwischen den beiden derzeit weltbesten Golfern kommen. Während Jason Day bei der PGA Championship sowohl seinen Vorjahrestitel als auch seine Führung in der Weltrangliste verteidigen will, hofft Dustin Johnson auf seinen nächsten großen Coup und den Sprung an die Spitze des Rankings. 
“DJ” ist der einzige Spieler, der Jason Day in dieser Woche überflügeln kann. Voraussetzung: der Weltranglistenzweite gewinnt das Turnier und Day teilt den zweiten Platz mit mehr als einem Spieler, oder er wird Zweiter und Day finisht schlechter als Platz 28. Doch mit solch komplizierten Rechenspielen wollen sich beide derweil nicht beschäftigen. 

“Natürlich möchte ich meine Position gerne behalten und es gibt mir eine extra Motivation, aber ich darf mich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen. Vielmehr muss ich mich auf mein Spiel konzentrieren und werde alles dafür tun, um eine gute Leistung abzurufen”, so der Australier, der als bisher einziger Spieler in dieser Saison drei Turniere gewinnen konnte und vor einem Jahr in Whistling Straits die PGA Championship und damit sein erstes Major gewann. 
Kampfansage von Johnson
Dustin Johnson, der spätestens seit seinem U.S. Open-Triumph in Oakmont nur so vor Selbstvertrauen strotzt, meint: “Natürlich möchte ich die Nummer eins werden. Ich bin sehr überzeugt von meinem Spiel und fühle mich immer als bester Spieler der Welt”. 
Was den Turniersieg betrifft, gibt es außerhalb des Duells zwischen Johnson und Day im 154-köpfigen Teilnehmerfeld allerdings noch weitere aussichtsreichen Kandidaten. Wird es nach Danny Willett (Masters), Johnson (U.S. Open) und Henrik Stenson (Open Championship) einen weiteren “First-Time-Winner” geben, oder schnappt sich einer der Top-Stars einen weiteren großen Titel?
Nach seinem starken zweiten Platz bei der Open Championship dürfte Phil Mickelson einer der Kandidaten sein, ebenso wie Jordan Spieth, mit dem immer zu rechnen ist, auch wenn seine Saison im Gegensatz zu seinem Mega-Jahr 2015 etwas blasser erscheint. Auch Rory McIlroy ist heiß auf den nächsten großen Titel. Der Nordire ist in dieser Saison noch ohne Sieg auf der PGA Tour. Nicht zu vergessen Henrik Stenson, der als frisch gekürter Open-Champion in die Staaten zurückkehrt. 
Kaymer entspannt und mit guten Erinnerungen 
Auch Martin Kaymer freut sich auf das letzte große Event vor Olympia, logischereise mit guten Erinnerungen. 2010 gewann der Mettmanner, wenn auch an anderer Stelle in Whistling Straits, mit der PGA Championship seinen ersten Major-Titel. Den Par-70-Kurs im Baltusrol GC findet er sehr ansprechend. „Die Grüns sind relativ flach und die Fairwaybunker sind gut spielbar.“ Das komme ihm entgegen. Zudem bieten sich zum Ende der Runde mit Par-5-Löchern an 17 und 18 gute Scoring-Möglichkeiten. Auch wenn er schon die Olympischen Spiele im Kopf hat – “Für mich als Sportler ist es das Größte, dort dabei zu sein” – will er die Konzentration auf das letzte Major nicht vernachlässigen. Dafür habe er “viel geschlafen und sich mental gut vorbereitet”. 
Zum Auftakt spielt er zusammen mit den früheren Siegern Jason Dufner und Y.E. Yang. Der Österreicher Bernd Wiesberger geht mit Byeong Hun An und Brendan Steele auf die Runde. 
Der Fokus liegt mit Sicherheit auf den beiden “Monster-Flights” mit Dustin Johnson, Danny Willet und Henrik Stenson sowie Rory McIlroy, Jason Day und Phil Mickelson. 
Genügend Stars für einen spannenden letzten Major-Showdown. 

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