24.04.2016

Kopf hoch, Kevin!

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Long Beach, USA – Kevin Roy kam am 15. März 1990 in Syracuse, New York, auf die Welt. Bereits sein Vater William hatte den Traum gehabt, Golfpro zu werden. Doch ganz geklappt hat das nie. Nun versucht sein Sohn Kevin in dessen Fußstapfen zu treten…

Das Long Beach State College ist für junge Golfer nicht die erste Adresse in den USA, wenn es darum geht, seinen Weg als Golfer zu machen. Aber wenn man nicht das nötige Kleingeld für eine Elite-Uni hat – oder eben nicht die Ergebnisse im Amateurbereich, dann ist es besser als nichts.

2008 also ging Kevin als Freshman ans Long Beach College und trat dem Golfteam bei. In seinem ersten Jahr spielte er elf Turniere und konnte dabei einen Rundenschnitt von 75.33 Schlägen verzeichnen. Im Laufe der Jahre wurde sein Scoring-Durchschnitt stetig besser und in seinem Abschlussjahr 2012 lag er schließlich bei 72.33 Schlägen. Seine beste Runde unter Turnierbedingungen war eine 67 (-5). Kurz darauf wechselte er ins Profilager.

Da Kevin es bei keiner der großen US-Touren schaffte, sich zu qualifizieren, entschloss er sich nach zwei Jahren auf den US-Minitouren ein letztes Mal eine Q-School zu spielen – und zwar die der PGA TOUR Latinoamérica. Hier platzte bei ihm der Knoten und mit einem geteilten 7. Platz sicherte er sich die Spielberechtigung für 2015.

Im gleichen Jahr begann für Kevin dann bereits die Saison. Zehn Turniere standen auf seinem Kalender. Allerdings schaffte er nur ein einziges Mal den Cut.

Bei den Guatemala Stella Artois Open spielte er Runden von 71, 74, und 71 Schlägen und holte sich damit einen Scheck in Höhe von 848 Dollar und 75 Cents. Sein letztes Turnier der Saison fand im September 2015 statt: Kevin spielte bei der Volvo Colombian Classic presentado por Arturo Calle Runden von 73 und 75 Schlägen – und verpasste den Cut. Seit dem hat man von Kevin nichts mehr gehört.

Jede Woche stellt GOLF TIME-Autor Dominik Krautschun in seiner Kolumne „It’s a hard life!“ Spieler vor, deren Leben auf den großen Touren nicht so glamourös ist wie das der Superstars, die mit Privatjets um die Welt jetten. Feedback gerne an [email protected]

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