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Coverstory: Profi-Tipps DIE HANDICAP TASKFORCE
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Ab in den Süden – der Sonne hinterher 15.03.2017

Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
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Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
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Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
Impressionen der Pro-Reisen mit Martina Eberl-Ellis
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Die einen bieten wirklichen Urlaub an, mit langem Ausschlafen, leichtem Einschlagen vor der Mittagszeit und dann einer gemeinsamen 18-Loch-Runde – also tatsächlicher Relax-Urlaub. Im Gegensatz dazu gibt es Angebote, wo der Pro auch Fitnesstrainer ist.

Dann wird in der Früh gejoggt, Yoga gemacht, gesund gefrühstückt, trainiert und am Nachmittag werden dann 18 Loch gespielt. Für den mäßig trainierten Golfer vielleicht nicht zu 100% zu empfehlen, da dieses Programm an fünf bis sechs Tagen wiederholt wird.

Für mich persönlich wäre dieses Programm der Hit, da ich es liebe, todmüde am Abend ins Bett zu fallen und einfach hart gearbeitet zu haben. Wenn man es so will, wären diese Tage klassische Trainingstage für einen Tourspieler.

Die Mischung macht's

Meine Golfreisen sind eine Mischung aus alldem, ein ziemlich klassisches Programm, würde ich sagen. Der Tag auf dem Golfplatz geht um 9 Uhr morgens los. Wer vorher noch Sport treiben möchte, gerne, das ist aber jedem selbst überlassen.

Von 9 bis 12 Uhr wird geübt. Was, das variiert. Jedoch habe ich ein Ziel: Jeder Kurzspielschlag (Putten, Chippen, Pitchen, Bunker) wird mindestens einmal in dieser Woche gründlich durchgenommen – von Erklärung bis zum Üben. Dafür braucht man schon die ganze Woche. Das „Lange Spiel“ kommt freilich nicht zu kurz. Damit wird sogar begonnen. Am ersten Tag gibt es einen Rangevormittag mit Aufwärmprogramm, wie es jeder auch später in der Saison hinbekommt.

Individuelle Gespräche

Gespräche über individuelle Probleme, z. B. gesundheitlich oder im eigenen Spiel, und dann natürlich die klassische Videoanalyse mit Verbesserungsvorschlägen, die über die Woche geübt werden sollten. Dann ist auch der erste Vormittag schon vergangen. Nach der Mittagspause wird gespielt, täglich. Ob neun oder 18 Löcher, überlasse ich jedem selbst, es ist ja schließlich sein „Urlaub“.

Oft wird die Runde gegen 17 Uhr beendet, und im Zuge des gemütlichen Zusammenseins wird noch der ein oder andere Absacker im Clubhaus genommen bzw. sogar schon das Abendessen bestellt.

Trainingsbooklet

Nach ein paar Tagen kann man ab und an einen gewissen Leistungseinbruch beobachten. Ganz einfach aus dem Grund: Die körperliche Fitness lässt nach und somit wird der Score nicht gerade besser, wollen wir mal sagen, das passiert selten.

Ich nenne es die „homöopathische“ Wirkung. All das, was man in der Woche lernt und aufschreibt, dazu komme ich auch noch, wird sich im Laufe der Saison festigen und man verbessert sich. Was das Aufschreiben betrifft, die Teilnehmer bekommen am Anfang der Woche ein Trainingsbooklet von mir, wo alles Gelehrte aufgeschrieben wird. Das resultiert noch aus meiner eigenen Spielerzeit, als ich mir sämtliche Trainerstunden notierte.

Portugal, Schottland, Griechenland

Einen Pausentag gibt es selbstverständlich auch, mitten in der Woche. Kultur, Shoppen oder einfach nur Entspannen und an den Strand gehen (wenn einer ums Eck ist) steht an diesem Urlaubstag auf dem Programm.

Am Ende der Woche sind alle sonnenverwöhnt und golferisch ausgelastet und „ready to go“ für die Saison.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen tolle Golfreisen und frohes Wintertraining. Vielleicht darf ich Sie ja mal auf einer meiner Reisen begrüßen, die ich dieses Jahr nach Portugal, Schottland und nach Griechenland mit GOLF TIME tours machen werde.

Ihre
Martina Eberl


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