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Aussichtsreich 18.11.2019

GUTES GELINGEN Nicolai von Dellingshausen und sein Caddie bei der Final Qualifying Stage
GUTES GELINGEN Nicolai von Dellingshausen und sein Caddie bei der Final Qualifying Stage
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Zur Halbzeit der Final Qualifying Stage in Lumine liegen drei Deutsche aussichtsreich im Rennen um eine Tourkarte für 2020.




Nicolai von Dellingshausen, Hurly Long und Marcel Schneider liegen nach drei von sechs gespielten Runden bei der Final Qualifying Stage der European Tour Q-School unter den besten 25 und wären damit unter jenen, die sich eine Tourkarte für die erste Liga Europas verdienen könnten. Aber es ist erst Halbzeit. Noch drei weitere Runden gilt es zu überstehen, bevor die 25 Spielberechtigungen verteilt werden. Zunächst steht einmal der Cut nach 72 Löchern an.


Long, der in dieser Saison die Pro Golf Tour gewonnen hatte, begann mit einer starken 67 (-4) auf dem Lakes Course des Lumine Golf Club und ließ zwei weitere 71er Runden (je -1) auf dem, für ihn offensichtlich anspruchsvolleren, Hills Course folgen. Mit einem Gesamtergebnis von sechs unter Par liegt der Sohn von Mannheim-Coach Ted Long aktuell auf dem geteilten 16. Rang. Am Montag steht eine weitere Runde auf dem Lakes an, bevor die Cut-Linie gezogen wird.

Schneider stellen weder der Lakes noch der Hills vor größere Probleme. 16 Birdies gelangen ihm an den ersten drei Tagen der Final Qualifying Stage auf den beiden Kursen. Allerdings auch vier Bogeys und zwei Doppel-Bogeys. Dennoch teilt er sich mit acht unter Par den fünften Platz und muss sich um den Cut erst einmal keine Sorgen machen.

Genauso wenig wie von Dellingshausen. Wie Schneider, verpasste auch er die Qualifikation für die European Tour über die Road to Mallorca-Wertung  (Challenge Tour) und scheint die Qualifying School unbedingt nutzen zu wollen. Mit Runden von 68-68-71 liegt auch von Dellingshausen zur Halbzeit der Final Stage auf dem geteilten fünften Rang.

Marcel Siem, der sich seine volle Tourkarte über die European Tour Saison 2019 nicht erspielen konnte, erwischte mit einer 73 (+2) den denkbar ungünstigsten Start in seine Mission: Tourkarte 2020. Doch mit einer 71 (-1) auf dem Lakes Course sowie einer weiteren 68 (-3) auf dem Hills Course, auf dem er auch die 73 an Tag eins gespielt hatte, kletterte Siem Stück um Stück auf dem Leaderboard und liegt vor der vierten Runde auf dem geteilten 62. Platz genau auf der Cut-Marke.

Der Cut nach vier Tagen wird bei den besten 70 (und Schlaggleichen) gezogen. Danach geht es noch einmal über 36 Löcher auf dem Lakes Course. Hin zur Entscheidung der European Tour Qualifying Stage und der Vergabe der 25 Spielberechtigungen in Europas erster Golfliga.

Um eine Chance auf die Tourkarte zu haben, müssen sich Max Schmitt (-1, T82), Thomas Rosenmüller (Even Par, T97), Max Rottluff (+2, T121) und Bernd Ritthammer (+5, T141) noch steigern. Die gute Nachricht: Selbst das Erreichen der Final Qualifying Stage sowie das Überstehen des Cuts nach vier Tagen wird mit einer kleinen Kategorie auf der European Tour gewürdigt. Diese bringt einem bei etwa zehn Turnieren auf der European Tour ins Feld und gibt einem die volle Spielberechtigung auf der Challenge Tour.


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