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Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Paul Dunne gibt den Ton an 15.04.2017

Paul Dunne
Paul Dunne will seinen ersten Sieg auf der European Tour
Grégory Havret
Grégory Havret fiel am dritten Tag zurück
Lucas Bjerregard
Lucas Bjerregard schoss sich mit einer 74 aus der Spitzengruppe
Trevor Fisher
Trevor Fisher schaffte nur eine 74
Sebastian Heisele
Sebastian Heisele ist der letzte verbliebene Deutsche im Klassement
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European Tour
Trophée Hassan II: 3. Runde

Er war die Sensation der Open Championship 2015 in St. Andrews. Paul Dunne aus Irland führte nach drei Runden das Majorturnier an. Ein Novum im modernen Golfsport, den der damals 23jährige Golfer war zu diesem Zeitpunkt noch Amateur. Eine der Nervosität geschuldete 78 ließ ihn auf Rang 30 zurückfallen, doch bleibenden Eindruck hatte Dunne in jedem Fall hinterlassen. Ende 2015 wurde der Dubliner Profi und unterstrich seine Extraklasse, als er gleich im ersten Anlauf die Qualifying School erfolgreich überstand. Nach einer durchwachsenen Rookie-Saison musste Dunne erneut die Q-School-Bank drücken und war auch dieses Mal erfolgreich.

Das Leaderboard in Rabat ist seit dem Donnerstag erstaunlichen Schwankungen unterworfen. Die aktuelle Top 5 im Klassement machte gewaltige Sprünge nach oben, während die bislang Führenden allesamt schwache Runden ablieferten und Federn ließen. Der Franzose Grégory Havret, der Spitzenreiter nach 36 Loch, fiel mit einer 75 um sechs Plätze zurück. Ebenfalls auf dem geteilten sechsten Rang mit vier Schlägen Rückstand auf Dunne liegen Trevor Fisher Jr. aus Südafrika nach einer 74 sowie der Däne Lucas Bjerregard mit dem gleichen Tagesergebnis.

Den aktuellen Turnier-Rundenrekord stellte der Italiener Renato Paratore auf. Der Römer war 2014 mit 17 Jahren der drittjüngste Spieler, der sich je für die European Tour qualifizieren konnte (sein Landsmann Matteo Manassero war der jüngste). Auf dem Royal Golf Dar Es Salam spielte er eine beeindruckende 66 und übersprang 38 Plätze von Rang 40 auf Position 2. Er wird gemeinsam mit Dunne in der letzten Gruppe in den Sonntag starten. Ob einer der beiden Youngster in der Lage sein wird, die Nerven im Zaum zu behalten und den ersten European Tour-Titel einzufahren?

Für den letzten verbliebenen Deutschen im Klassement, Sebastian Heisele aus München, dürfte dies eine "Mission Impossible" sein. Sieben Schläge trennen ihn vom Spitzenreiter. Doch während seine fünf Kollegen Siem, Kieffer, Fritsch, Ritthammer und Knappe schon die Heimreise angetreten haben, spielt er wenigstens noch um Preisgeld und Race to Dubai-Punkte mit. Mit seiner dritten 71 in Folge belegt er den geteilten 22. Rang


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