Kaymer begründet Florida-Entscheidung 21.12.2017

Martin Kaymer
Martin Kaymer zieht es nach Florida
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Bear’s Club und Bermuda – Martin Kaymer verlagert seine Wahlheimat nach Florida. Auch wegen der Grassorte. Der Deutsche will wieder auf der PGA Tour angreifen. In seinem neuen Heimatclub trifft er auf reichlich Prominenz.

Es gibt kaum mehr Spieler, die zur absoluten Weltspitze gehören, aber nicht hauptsächlich auf der u.s.-amerikanischen PGA Tour abschlagen. Die European Tour ist schon lange kein wirkliches Gegengewicht mehr, sondern hat sich zur Sprungbrett-Liga entwickelt. Jüngstes Beispiel: Tommy Fleetwood, der Sieger des Race to Dubai, hat angekündigt, sich in Zukunft mehr in Richtung USA zu orientieren.

Auch Martin Kaymer, seit 2014 ohne Titel, will zurück in die Weltspitze und 2018 auch wieder mehr Turniere in den USA bestreiten. Der Deutsche hatte sich die vergangenen Jahre stets in Arizona auf die Saison vorbereitet, doch diese Zeiten sind vorbei. West Palm Beach, nördlich von Miami, dient als neuer Stützpunkt. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung schildert der Deutsche die Entscheidung für den Umzug. 

"Freunde können mich leichter besuchen"

"Es erleichtert das Reisen“, erklärt Kaymer. "Zu den Turnieren an der Ostküste, aber auch nach Deutschland. Ich habe mehr Direktflüge zur Auswahl und die Flugzeit beträgt nur sieben, acht Stunden. Mich können auch Freunde leichter besuchen."

Sein Heimatclub wird der Bear’s Club sein, ein Golfclub, in dem unter anderem Luke Donald, Ernie Els und Rory McIlroy zu seinen Mitgliedern zählt und der von Major-Rekordhalter Jack Nicklaus eröffnet wurde. 

Dort wird Kaymer nun auf Rasenflächen der Sorte Bermuda trainieren. Die gab es in der Wüste vom Arizona kaum. 80 Prozent der Turniere würde heutzutage auf dieser Grassorte ausgetragen, deren Spieleigenschaften sich von anderen deutlich unterscheiden. Mit ein Grund für den Umzug, erklärt er.

Die Saison wird Kaymer ab dem 18. Januar beim Lieblingsturnier in Abu Dhabi auf der European Tour eröffnen.
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