72018
Coverstory: 42. Ryder Cup UNSCHLAGBAR
Newsletter-Abo

Bleiben Sie am Ball: Abonnieren Sie unseren, zweimal pro Woche erscheinenden, Newsletter.

Sieger aus sechs Clubs 20.09.2016

Haben allen Grund zur Freude: Anastasia Mickan verteidigt ihren Titel in der Altersklasse 18 (Bildmitte), Hannah-Leonie Karg und Paula Kirner (rechts im Bild) siegen in ihrer Altersklasse AK 16 bzw. AK 14 (Foto: DGV/Tiess)
Die Medaillenträgerinnen der Deutschen Meisterschaften der Mädchen in den Altersklassen 14, 16 und 18 präsentieren stolz ihre Medaillen (Foto: DGV/Tiess)
Timo Vahlenkamp (Bildmitte; Sieger AK 18 und Gesamtsieger), Lukas Demant (Sieger AK 16) und Luc Breuer (Sieger AK 14) heißen die Titelträger der Deutschen Meisterschaft der Jungen (Foto: DGV/stebl)
Alle Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften der Jungen in den Altersklassen 14, 16 und 18 (Foto: DGV/Tiess)
0
Buchholz in der Nordheide - Bei den vom 16. bis 18. September im Golfclub Buchholz-Nordheide ausgetragenen Deutschen Meisterschaften der Mädchen in den Altersklassen (AK) 14, 16 und 18 verteidigte Anastasia Mickan (G&LC Berlin-Wannsee) ihren Titel in der AK 18 und wurde zugleich Deutsche Jugendmeisterin. In der AK 16 siegte Hannah-Leonie Karg (Hamburger GC) im Stechen gegen Lydia Volkmer (G&LC Berlin-Wannsee).

Bei der AK 14 gewann Paula Kirner (Kiawah GC Riedstadt) dank einer starken Finalrunde in ihrer Altersklasse. Zeitgleich setzte sich im Golf- und Country Club Schloss Langenstein mit Timo Vahlenkamp (GC Teutoburger Wald) ebenfalls ein Favorit in der AK 18 der Jungen durch und wurde erstmals Deutscher Jugendmeister. Lukas Demant (L&GC Hamburg Hittfeld) siegte in der AK 16 und Luc Breuer (Aachener GC) holte sich die Goldmedaille in der AK 14.
 
Die Titelträger bei den Mädchen

Anastasia Mickan (214 Schläge) konnte sich dank einer 68-er Schlussrunde in der AK 18 gegen die frisch gebackene Deutsche Meisterin, Polly Mack (GC Stolper Heide, 221) durchsetzen. Schlaggleich mit Mack belegte Aline Krauter (Stuttgarter GC) nach Kartenstechen Platz 3. Die Siegerin ging trotz des Titelgewinns mit sich ins Gericht: „Ich habe meine Runde nicht so toll begonnen und lag nach drei Bahnen bei zwei über – mit acht Schlägen Rückstand zur Führung. Dann habe ich ein paar Birdies gespielt und die Runde mit vier unter reingebracht. Dabei mache ich mir grundsätzlich immer noch zu viele Gedanken über die Ergebnisse meiner Mitspieler. Daran muss ich auf jeden Fall noch arbeiten.“ 

Lange hatte dabei es ausgesehen, als ob Aline Krauter gewinnen würde. Am Finaltag mit sechs Schlägen Vorsprung in den Tag gehend, baute Krauter die Führung zunächst aus. Dann wendete sich das Blatt mit sechs Bogeys und zwei Doppelbogeys und mit Platz drei im Endresultat.
 
In der AK 16 sah Hannah-Leonie Karg (Hamburger GC), die mit fünf Schlägen Vorsprung in den Finaltag gestartet war, sich einer großartig kämpfenden Lydia Volkmer (G&LC Berlin-Wannsee) gegenüber. Den Höhepunkt erreichte das Duell an Bahn 16, einem Par 3. Am Abschlag lag Karg noch mit einen Schlag in Führung liegend, spielte sie ein Bogey, zugleich schlug Lydia Volkmer ein Ass. So lag Karg plötzlich mit zwei Zählern hinter der Berlinerin. An Bahn 17 konterte Karg mit einem Birdie und auch an Bahn 18 lochte sie ihren Birdie-Putt. 

Volkmer hingegen notierte zweimal Par und zum Gesamtscore von jeweils 215 Schlägen. Im anschließenden Stechen gelang Karg erneut ein Birdie und sicherte sich damit den Titel. Platz drei in dieser Altersklasse sicherte sich Anni Eisenhut (Münchener GC; 218 Schläge).
 
Weniger dramatisch verlief die Entscheidung um die Meisterschaft in der AK 14. Paula Kirmer (Kiawah GC Riedstadt) ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen. Sie spielte bis zum letzten Schlag konsequent und setzte mit einer 69er Schlussrunde und einem Gesamtergebnis von 216 Schlägen ein deutliches Ausrufezeichen. Caroline Hermes und Paula Schulz-Hanßen, beide GC St. Leon-Rot, belegten hier mit jeweils 228 Schlägen Platz zwei und drei.

Die Titelträger bei den Jungen
 
Bei den Jungen in der AK 18 konnte Timo Vahlenkamp nach Runden von 70, 70 und 72 Schlägen (212 Schläge) eine erfolgreiche Saison krönen. Der neue Deutsche Jugendmeister der Jungen kassierte am Finaltag zwar ungewöhnlich viele Bogeys. Allerdings schaffte der Spieler des Junior Team Germany auch, vier Birdies zu notieren. Hinter dem neuen Meister gab es ein breites Kartenstechen um die Plätze. Für Nick Bachem, dem AK-16-Meister des Vorjahres, nahm die Meisterschaft nach einer 76er Auftaktrunde ein gutes Ende. 

Nach zwei Tagesbestleistungen und mit einem Gesamtergebnis von 214 Schlägen holte der Marienburger damit die Silbermedaille. Lucas Bürk vom GC München Eichenried sicherte sich im Stechen Bronze. Nico Lang (GC Am Reichswald) und Marc Alexander Hammer (GC Mannheim-Viernheim) hatten das Nachsehen und belegten schlaggleich Platz vier und fünf.
 
In der AK 16 hatte Lukas Demant (L&GC Hamburg Hittfeld), als geteilter Zweiter den Finaltag begonnen und eigentlich keinen guten Start erwischt. Nach acht Bahnen hatte er sechs Schläge Rückstand auf den Führenden Florian Horder (GC München Eichenried). „Dann hat es angefangen zu regnen. Darüber habe ich mich gefreut, denn dann kann ich gut Schläge aufholen“, so Demant. 

Der 15-Jährige startete eine eindrucksvolle Aufholjagd und notierte auf den Bahnen 9 bis 13 vier Birdies, gleichzeitig kam der Münchner in einen negativen Lauf und kassierte innerhalb von fünf Bahnen vier Bogeys. „Das war dann fast eine Matchplay-Situation. Es ging Schlag um Schlag und als ich auf der 17 einen sehr langen Putt gelocht habe, habe ich die Führung übernommen. Ich bin überglücklich, kann noch gar nicht richtig fassen“, jubelte Lukas Demant. Platz drei sicherte sich Frederik Schott vom GC Hummelbachaue.
 
Bei den Youngstern in der AK 14 gab es einen echten Überraschungssieger. Luc Breuer vom Aachener GC brachte im Regen des Hegau mit 74 Schlägen (Gesamtscore 225 Schläge) die beste Runde der jüngsten Athleten ins Clubhaus. Der Spieler aus dem Dreiländereck war von seinem ersten großen Titel sichtlich überwältigt: „Dass ich Deutscher Meister bin, habe ich erst auf dem 18. Grün realisiert. Vorher wusste ich nicht, dass ich in Führung liege. Dieser Titel bedeutet mir sehr viel und ich hoffe, dass es für mich nun noch weiter aufwärts geht.“ 

Platz zwei sicherte sich Frederik Eisenbeis (Marienburger GC) vor Maximilian Mayridl (Stuttgarter GC).


Artikel zu diesem Thema:
Kommentare 0 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
AUCH VON INTERESSE