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Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
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Welche Turniere darf Woods spielen? 01.02.2018

Tiger Woods
Tiger Woods
Tiger Woods
Tiger Woods und der Turnierkalender für 2018
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Tiger Woods ist einer der größten Golfer aller Zeiten. Doch die Durststrecke der vergangenen Jahre verwehrt dem 14-maligen Major-Champion den Zutritt zu wichtigen Turnieren. Ein Überblick.


Die Golfwelt hofft, dass Woods nach den vielen Verletzungen der Vergangenheit im Jahr 2018 wieder regelmäßig abschlägt; dass der Rücken hält. Aber darf der 14-malige Major-Gewinner überhaupt bei allen Turnieren antreten? Wie könnte sein Turnierkalender für das Jahr 2018 aussehen?

Kein gewöhnlicher PGA-Tour-Spieler

Woods, 42, war schließlich seit 2013 in keiner Spielzeit unter den besten 125 des FedExCup zu finden, was für einen gewöhnlichen Profi-Golfer zumeist als Voraussetzung gilt, um auf der PGA Tour abzuschlagen.

Doch Woods ist natürlich kein gewöhnlicher PGA-Tour-Spieler. Und noch muss er sich auch nicht auf seinen Heldenstatus zurückgreifen, um bei den meisten gewünschten Turnieren abzuschlagen.

Lifetime Member

Durch seinen Sieg bei der Players Championship 2013 und der daraus resultierenden 5-Jahres-Spielberechtigung rückt er bis 2018 offiziell bei allen PGA-Tour-Events ins Feld. Ab 2019 greift dann die Kategorie "Lifetime Member" für Spieler, die mehr als 20 Titel erringen konnten. Ebenfalls eine Eintrittskarte für alle regulären Events.

Auch bei den Majors gibt es in diesem Jahr noch keine Probleme. Beim Masters und der PGA Championship darf er als ehemaliger Turniersieger abschlagen, solange er möchte. Bei der Open Championship bis zu seinem 60. Geburtstag.

Majors vorläufig gesichert, WGCs nicht

Bei der U.S. Open, die Woods zuletzt 2008 gewinnen konnte, läuft die Sonderbehandlung der ehemaligen Turniersieger nach zehn Jahren aus. 2019 müsste sich Woods in der Theorie durch seine Platzierung in den diversen Ranglisten für das Major qualifizieren. In der Praxis wird der 14-malige Major-Sieger allerdings wohl ab 2019 eine Einladung der USGA bekommen, so wie vor ihm schon Golfgrößen Jack Nicklaus oder Arnold Palmer.

Bleiben nur noch die WGC-Turniere, und hier sieht es nicht gut aus. Denn bei den hochdotierten Events hilft es dem ehemaligen Branchenprimus nichts, dass er in der Vergangenheit 18 Mal einen WGC-Pokal in die Höhe stemmen durfte. Dort öffnet sich die Türe nur nach Erfolgen der Gegenwart oder jüngeren Vergangenheit. Solange Woods nicht wieder in der Nähe der Top 50 der Welt auftaucht oder ein Siege einfährt, werden diese Events ohne ihn stattfinden.

Die nächste Station des Turnierkalender ist übrigens die Genesis Open, die ab dem 15. Februar in Los Angeles stattfinden wird. 


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