Mein Punch-Shot zum Sieg 30.05.2011

Setup: Hände vor dem Ball, Gewicht etwas mehr auf dem linken Fuß
Ballposition: Eine Ballbreite zurück und nach innen
Martin Kaymer bei der Alfred Dunhill Links Championship 2010 in St. Andrews
Martin Kaymer
Martin Kaymer
Das Jahr 2010 war für mich ein fantastisches Jahr. Meine ursprünglichen Ziele waren: Das Race to Dubai zu gewinnen und beim Ryder Cup zu spielen. Dass mir beides gelang, war einfach unglaublich. Dass ich dazu noch das PGA Championship, und damit mein erstes Major gewinnen konnte, war mehr als ein Bonus on top und einfach unbeschreiblich. Ich werde oft gefragt, wie ich es geschafft habe, mit meinen 26 Jahren schon so viel zu erreichen. Ich kann darauf nur antworten, dass ich es einfach liebe, Golf zu spielen. Ich sehe den Sport nicht als Arbeit an – auch wenn ich hart an mir und meinem Spiel arbeite. Aber es ist wohl meine Leidenschaft für das Spiel, die es mir sehr leicht macht, mich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Ich bin grundsätzlich kein Technik-Freak. Ich spiele Schläge auf dem Platz eher nach Gefühl, je nach Situation. Auf dieser Seiten möchte ich Ihnen den ersten meiner drei Lieblingsschläge demonstrieren, die maßgeblich zu meinen Erfolgen des vergangenen Jahres beigetragen haben. Ich hoffe, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, auch Ihr Spiel entscheidend zu verbessern. Szenario: DATUM: 10. Oktober 2010. LOCATION: Alfred Dunhill Links Championship, Old Course, St Andrews, Loch 18, Par 4, 330 Meter. SITUATION: Kaymers Ball bleibt auf Granny Clark’s Wind, dem geteerten Weg quer der eins und 18 auf dem Old Course, liegen. Die Regel besagt hier, dass der Ball gespielt werden muss wie er liegt. Kaymer spielt ein Wedge drei Meter an die Fahne und locht zum Birdie und Sieg vor Danny Willett. 1. Hände vor den Ball: Im Setup sollten Sie eine Linie von Ihrer linken Schulter durch das linke Handgelenk, entlang dem Schaft ziehen können. Dadurch stellen Sie sicher, dass Ihre Hände sich vor dem Ball befinden. Achten Sie darauf, dass dies auch so im Treffmoment bleibt, damit Sie möglichst wenig Loft auf den Ball bringen. 2. Gewicht nach links verlagern: Verlagern Sie etwas mehr Gewicht auf Ihren vorderen Fuß, in meinem Fall den linken. Das hilft dabei, von oben nach unten auf den Ball zu schlagen. Gleichzeitig wird auch einer eventuellen Körperrotation nach links – also weg vom Ziel – entgegengewirkt. Hier klicken für ausführlichen Bericht


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