21.01.2020

Golf-Grundlagen: Zehn Tipps von Jack Nicklaus

Ebenfalls 17 Jahre in Folge sicherten sich Jack Nicklaus ...
Golftimer
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Jack Nicklaus gibt es zehn hilfreiche Tipps für Ihr Golfspiel. Die Major-Legende geht dabei auf viele verschiedene Bereiche des Spiels ein.


18 Major-Siege hat Jack Nicklaus während seiner Karriere feiern dürfen. Den letzten beim Masters im Jahr 1986 im fortgeschrittenem Profi-Alter. Es war sein sechster Sieg in Augusta.

Auch abseits des Golfplatzes entwickelte sich der „Golden Bear“ aus Ohio zu einem außergewöhnlichem Vorbild.

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Gemeinsam mit seiner Ehefrau Barbara sammelte er Millionen für Bedürftigte, baute hunderte Golfplätze weltweit und veranstaltete sein eigenes Golfturnier auf der PGA Tour.

Jack Nicklaus
Jack Nicklaus

Natürlich gab der Rekord-Majorsieger seine Weisheiten zum geliebten Spiel mit dem kleinen weißen Ball auch an die Golfwelt weiter. Wir haben zehn Tipps vom Jack Nicklaus, dem wohl besten Golfer aller Zeiten, zusammengefasst.

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1. Gleicher Schwunggedanke bei jedem Schlag

Vergessen Sie den Gedanken, dass Sie mit unterschiedlichen Schlägern jeweils den Schwung anpassen müssen.

Was die Ebene betrifft, sollten Sie immer den gleichen Schwung ausüben, abgesehen vom Putter natürlich.

Die Unterschiede im Schwung ergeben sich automatisch durch die Schaftlänge. Der Schwungbogen wird kleiner durch die kürzeren Schläger. Gleichzeitig wird der Schwung steiler, da Sie näher am Ball stehen.

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2. Maximal zwei Schwunggedanken

Zwei Schwunggedanken sind das Limit für die meisten Amateurgolfer, wobei dies natürlich von Talent und Konzentrationsvermögen abhängt.

Ich würde sagen, dass viele gut beraten sind, nur einen Gedanken zu haben. Es geht bei Schwunggedanken nur um das Setup, darum, den Schwung zu programmieren. Dann muss das System übernehmen.

Jack Nicklaus
Jack Nicklaus

Der Schwung geht viel zu schnell, um die Muskeln direkt anzusteuern. Es kann sein, dass man während des Schwungs eine Korrektur durchführt, diese passiert aber immer unterbewusst.

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Tipps von Jack Nicklaus: 3. Das rechte Knie

Das Gewicht sollte während des Schwungs auf die Innenseite des rechten Fußes verlagert werden, nicht weiter nach außen. Ansonsten kommt das rechte Knie in ungünstige Positionen.

Ein guter Drill: Platzieren Sie einen Ball unter dem rechten Außenrist. Dadurch kippt das rechte Knie und der Fuß nach innen und man bekommt ein Gefühl dafür, im Rückschwung die „Feder zu spannen“.

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4. Keine Pause am höchsten Punkt

Es gab und gibt Spieler, bei denen es so aussah, als würden sie am höchsten Punkt des Rückschwungs eine Pause machen. Aber ich glaube nicht an diese Idee.

In meinem Schwung gibt es keinen höchsten Punkt, da meine Füße, Beine und Hüften bereits den Abschwung einleiten, bevor die Hände den höchsten Punkt erreicht und sich die Schultern voll gedreht haben.

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5. Beschleunigung

Jeder Golfer sollte versuchen, durch den Ball durch bis zum Schwungfinale zu beschleunigen. Auch wenn das wahrscheinlich nicht möglich ist, da der Schlägerkopf kurz vor dem Treffmoment die höchste Geschwindigkeit hat.

Jack Nicklaus
Jack Nicklaus

Aber durch diesen Gedanken vermeiden Sie, dass der Schwung schon viel früher früher langsamer wird, was negative Folgen auf den Ballkontakt haben kann.

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6. Lang bleiben

Bei Problem mit der Richtung hat es mir immer geholfen, den Schläger nach dem Ballkmontakt so weit nach vorne wie möglich zu führen.

Ich habe versucht, den Kontakt der Schlagfläche mit dem Ball so lange wie möglich zu gestalten. Den Ball mit dem Schläger nach vorne zu führen und nicht auf ihn zu hacken.

Gary Player hilft Jack Nicklaus beim Masters 1975 ins grüne Sakko. Zwischen 1958 und 1978 gingen 12 der möglichen 21 Titel an Nicklaus, Palmer und Player.
Gary Player hilft Jack Nicklaus beim Masters 1975 ins grüne Sakko. Zwischen 1958 und 1978 gingen 12 der möglichen 21 Titel an Nicklaus, Palmer und Player.

Ziel ist es dabei, in eine lange und tiefe Finalposition zu kommen. Natürlich verlängert sich so die Kontaktzeit der Schlagfläche mit dem Ball nicht wirklich, aber dieser Schwunggedanke hat mir immer sehr geholfen.

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7. Rhythmus-Übung

Ein guter Drill, um den Rhythmus zu verbessern ist es, einen Schwung mit direkt nebeneinander platzierten Beinen auszuführen. Dabei sollten sich das linke und rechte Bein berühren.

Üben Sie zunächst ohne Ball mit halben Schwüngen, werden Sie dann länger und schlagen Sie zum Schluss 50 Bälle mit einem mittleren Eisen.

Jack Nicklaus
Jack Nicklaus

Das kann Wunder bewirken, was Tempo und Rhythmus betrifft.

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8. Locker, nicht leicht

Der nächste Ratschlag: Man wird einen Ball nie weit schlagen können, indem man an einen lockeren Schwung denkt.

„Nice and easy“ ist für mich kein guter Schwungtipp. Viel besser ist: ‚So hart wie möglich schwingen, ohne dabei den Rhythmus zu verlieren.‘

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9. Den Kopf still halten

Für mich ist ein ruhiger, wenn nicht gar starrer Kopf das oberste Grundprinzip eines erfolgreichen Golfschwungs, das bei jedem Schlag vom Drive bis zum Tap-In zwingend erforderlich ist.

Ich würde sogar soweit gehen, es als einen „eine unbestreitbare Voraussetzung für ein solides Golfspiel“ zu betrachten.

Man sieht bei ein paar Tour-Spielern eine Drehbewegung des Kopfes, aber ganz selten Bewegungen nach oben und unten oder nach rechts und links.

Jack Nicklaus
Jack Nicklaus

Diese sind Gift für den Schwung, weil sich dadurch die Optik und Schwungebene verändert.

Mein Golf-Pro hat mich früher immer am Schopf gepackt während des Schwungs. So habe ich auf schmerzhafte Art und Weise gelernt, meinen Kopf ruhig zu halten.

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10. Nutzen Sie Ihre Stärken

Starke Beine sind eine große Hilfe, wenn es darum geht, weite Bälle zu schlagen. Mein Körperbau hat mir immer sehr geholfen.

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Es gibt aber immer auch andere Wege. Arnold Palmer hatte unglaublich viel Kraft in den Armen und Oberkörper und hat seinen Schwung auf diese Kraftquellen gebaut.

Bei Chi-Chi Rodriguez war es die unglaubliche Schnellkraft.

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